Handgemachte Buchtasche aus Cord

Perfekter Schutz und stilvolles Design für dein Buch, Tablet oder E-Book-Reader

Kennst du das Gefühl, wenn du dein Lieblingsbuch überallhin mitnehmen möchtest, aber Angst hast, dass es in deiner Tasche beschädigt wird? Du bist nicht allein! Viele von uns Bücherliebhabern haben das gleiche Problem. Genau aus diesem Grund gibt es die perfekte Lösung: die handgemachte Buchtasche aus robustem Cordstoff.

Ein Bild mit einer handgemachten Buchhülle aus Cord, im Inneren ist ein schwarzes Buch. Text: Schöne Buchhüllen.

Warum du die handgemachte Buchtasche lieben wirst

Die Buchtasche ist nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Hingucker. Hergestellt aus hochwertigem Cordstoff, bietet sie den perfekten Schutz für dein Buch. Der metallisierte Reißverschluss, der ums Eck verläuft, sorgt dafür, dass du die Schutzhülle weit öffnen kannst und dein Buch sicher verstaut ist.

Mit den Maßen von ca. 28 x 22 cm bietet die Buchtasche ausreichend Platz für die meisten gängigen Buchformate. Auch flache Tablets oder E-Book-Reader bis zu einer Maximalgröße von ca. 25 x 19 cm finden hier einen sicheren Platz.

Schutz und Individualität – die Vorteile der Buchtasche

Schutz: Die Buchtasche schützt dein Buch vor Staub, Schmutz und Abnutzung, sodass es immer wie neu aussieht. Egal, ob du dein Buch in der Handtasche, im Rucksack oder im Koffer transportierst – es bleibt stets gut geschützt.

Individualisierung: Du kannst zwischen zwei Reißverschlussfarben und zwei verschiedenen Innenfutterstoffen wählen, um die Buchtasche ganz nach deinem Geschmack zu gestalten.

Praktisch: Der ums Eck verlaufende Reißverschluss ermöglicht ein einfaches Öffnen und Schließen der Hülle. So kannst du dein Buch schnell herausnehmen und wieder verstauen.

Vielseitig: Diese Buchtasche ist ein wahrer Allrounder. Sie eignet sich nicht nur für Bücher, sondern auch für Notizbücher, Tablets oder E-Book-Reader. Ein echtes Multitalent für deinen Alltag!

Das perfekte Geschenk für Bücherliebhaber

Suchst du nach einem besonderen Geschenk für einen Bücherwurm? Die handgemachte Buchtasche ist die ideale Wahl. Sie vereint Stil und Funktionalität und wird sicherlich jeden Bücherliebhaber begeistern.

Die Buchhülle aus Cord gibt es nicht nur in Petrol, sondern auch in allen anderen verfügbaren Farben. Dazu findest du in der Rubrik „Stoffproben“ alle Infos zur Farbwahl. Schreibe mich einfach per WhatsApp an, wenn die Buchtasche nicht in deiner Wunschfarbe im Shop vorhanden ist.

Halbzeit 2024: SuGar Design blickt nach vorne

Das Jahr 2024 ist schon zur Hälfte vorbei, und es ist Zeit, über die Zukunft meiner Marke SuGar Design nachzudenken. Als selbstständige Unternehmerin, die handgemachte Schätze auf Etsy, Kasuwa.de und jetzt auch in meinem eigenen Azoo-Shop verkauft, stellt sich die Frage: Wie geht es weiter?

Banner mit Nähzubehör und dem Text: Halbzeit 2024. Wie geht es weiter mit SuGar Design?

Etsy: Liebe und Frust zugleich

Etsy hat mir den Einstieg ins Online-Geschäft ermöglicht und beschert mir nach wie vor gute Verkäufe. Allerdings bin ich nicht mehr so glücklich wie früher. Die Gebühren sind hoch, und die Plattform wandelt sich zunehmend in einen „Geschenkefinder“ mit Fokus auf Personalisierungen, was nicht zu meinem Stil passt. Außerdem hat Etsy viele Mitarbeiter*innen entlassen und setzt nun verstärkt auf KI, was zu unvorhersehbaren Problemen wie ungerechtfertigten Shopsperrungen führt. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Etsy ein wichtiger Kanal, auch wenn ich plane, den Shop zum Jahresende zu schließen.

Kasuwa.de: Hoffnung und Sommerloch

Bei Kasuwa.de bin ich weiterhin überzeugt von der Plattform, auch wenn momentan Flaute herrscht. Es könnte am Sommerloch oder daran liegen, dass ich länger keine Shop-Updates gemacht habe. Trotzdem gebe ich Kasuwa nicht auf und werde mich wieder mehr darauf konzentrieren, da mein Azoo-Shop nun einigermaßen läuft.

Azoo-Shop: die richtige Entscheidung

Warum und wie ich bei Azoo gelandet bin und ob ich zufrieden bin, habe ich bereits in einem anderen Artikel beschrieben. Kurz gesagt: Der eigene Shop auf Azoo entwickelt sich gut, und ich sehe großes Potenzial darin, meine Marke dort weiter auszubauen.

Die Zukunft liegt im eigenen Shop und bei Kasuwa

Auch wenn der Abschied von Etsy nicht leichtfällt, blicke ich positiv in die Zukunft. Mein eigener Online-Shop und Kasuwa.de bieten mir die Möglichkeit, meine Produkte unabhängig und selbstbestimmt zu präsentieren und zu verkaufen.

In den nächsten Monaten werde ich mich verstärkt auf den Ausbau dieser beiden Plattformen konzentrieren.

Ich habe viele neue Ideen im Kopf und freue mich darauf, sie in die Tat umzusetzen. SuGar Design bleibt in Bewegung.

Ohne die großartige Unterstützung meiner Kund*innen wäre all das nicht möglich. Eure positiven Bewertungen und das tolle Feedback machen mich maßlos glücklich und stolz. Als ich vor knapp drei Jahren startete, hätte ich nie gedacht, dass es so viele Interessent*innen für meine Taschen geben könnte. Jede Bestellung sorgt hier für Freudentänze und beste Laune!

ein rosafarbenes Banner mit Pinseln und dem Text: Blick nach vorne

Der Weg nach vorne

Während ich den Etsy-Shop zum Jahresende auslaufen lasse, bleibt SuGar Design euch und mir natürlich erhalten. Ich werde meinen eigenen Shop weiter ausbauen und auch Kasuwa.de wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Trotz gelegentlicher Rückschläge liebe ich das Nähen und Gestalten mit Papier viel zu sehr, um damit aufzuhören. Eure Unterstützung und die glücklichen Kund*innen machen alles wieder wett.

Den Bereich der Papeterie werde ich weiter ausbauen, da die Nachfrage deutlich steigt. Wohin die Reise noch gehen wird, könnt ihr miterleben, wenn ihr mir hier oder bei Pinterest und Instagram folgt.

Ich bin dankbar für eure Unterstützung und euer Vertrauen in SuGar Design. Eure Bestellungen und euer positives Feedback sind meine Motivation, jeden Tag aufs Neue mein Bestes zu geben.

Vielen Dank, dass ihr mein Small Business unterstützt und mir erlaubt, das zu tun, was ich liebe.

Ich freue mich auf viele weitere kreative Jahre mit euch!

Eure Susanne

Pflegehinweise für deine handgefertigten Cord-Lieblinge

Damit du lange Freude an deinen Lieblingsprodukten hast

Eine Waschmaschinentrommel mit dem Text: Pflegehinweise für Cordtaschen

Damit du lange Freude an deinen handgefertigten Taschen, Nasstaschen und Kissenhüllen aus Cord und Breitcord hast, ist die richtige Pflege wichtig. Hier findest du hilfreiche Tipps:

Pflegehinweise für Nasstaschen:

  • Trocknung und Reinigung:
    1. Greife in den Beutel und ziehe das Innenfutter vorsichtig nach außen.
    2. Wasche das Innenfutter mit warmem Wasser und etwas flüssigem Spülmittel.
    3. Lasse das Innenfutter vollständig trocknen.
    4. Stülpe das Innenfutter wieder in die Nasstasche.

  • Waschmaschine (ich empfehle allerdings die Handwäsche)
    1. Die Nasstasche kann im Schonwaschgang bei maximal 30°C gewaschen werden.
    2. Stülpe das Innenfutter vor dem Waschen nach außen.
    3. Verwende einen Wäschebeutel, um das Material zu schützen.
    4. Nicht trocknergeeignet!

Bügeln bitte nur bei mittlerer Temperatur und mit einem Tuch zwischen Cordstoff und Bügeleisen. Der beschichtete Innenstoff sollte nur bei niedriger Temperatur und ebenfalls mit einem Stoff dazwischen gebügelt werden, damit die Beschichtung unbeschädigt bleibt. Bitte vermeide es, über den Reißverschluss zu bügeln.

Pflegehinweise für Taschen und Kissenhüllen aus Cord oder Breitcord:

  • Waschen:
    1. Taschen und Kissenhüllen aus Cord sind bis 30°C waschbar.
    2. Ich empfehle jedoch Handwäsche, um die Fasern zu schonen.
    3. Nicht trocknergeeignet!

  • Bügeln:
    1. Bügle bei mittlerer Temperatur und verwende ein dünnes Tuch zwischen Stoff und Bügeleisen.
    2. Vermeide es, über den Nylon-Reißverschluss zu bügeln.

Allgemeine Tipps:

  • Fleckenentfernung:
    1. Behandle Flecken sofort mit einem feuchten Tuch und milder Seife.
    2. Vermeide aggressive Reinigungsmittel und scheuernde Bürsten.
  • Sonneneinstrahlung:
    1. Schütze deine Cord-Produkte vor direkter Sonneneinstrahlung, um Verblassen zu verhindern.

Mit der richtigen Pflege wirst du lange Freude an deinen handgefertigten Cord-Lieblingen haben!

Gerne helfe ich dir weiter, wenn du weitere Fragen hast.

Weitere Informationen

  • Materialien: Cord und Breitcord sind robuste und strapazierfähige Materialien, die dennoch pflegeleicht sind.
  • Cordstoff: Rippenbreite: 4 mm, mit weißem textilem Untergewebe, Scheuerwert: 40.000 Touren, Lichtechtheit: 4. Material: 90 % Polyester, 10 % Polyamid.
  • Breitcordstoff: Rippenbreite: 12 mm, mit weißem textilem Untergewebe, Scheuerwert: 30.000 Touren, Lichtechtheit: 4, mit Teflon-Ausrüstung. Material: 92 % Polyester, 8 % Polyamid.
  • Futterstoff: 100% Baumwolle. besonders feiner, weicher und hochveredelter Baumwollstoff (Renforcé)
  • Futterstoff Nasstasche: hellgrau/weiß, abwaschbar, mit Antifleck-Ausrüstung, Motivgröße Punkt: 6 mm Ø. Material: 100 % Baumwolle, Beschichtung: 100 % Polyacryl.
  • Kordel: Durchmesser: Ø 8mm, Bruchlast: 75daN (kg), 16-fach geflochten. STANDARD 100 by OEKO-TEX®
  • Handarbeit: Handgefertigte Produkte sind einzigartig und verdienen besondere Pflege.
  • Nachhaltigkeit: Achte auf umweltfreundliche Waschmittel und vermeide unnötiges Waschen, um die Umwelt zu schonen.

Ich hoffe, diese detaillierte Pflegeanleitung hilft dir, deine Cord-Lieblinge optimal zu pflegen.

Endlich der eigene Onlineshop

Eine Story aus Überzeugung

Lange bin ich um die Option mit dem eigenen Onlineshop herumgeschlichen. Sehr lange. Zu lange.

Als ich mit dem Onlineverkauf anfing, habe ich mich nur auf Etsy konzentriert. Damit hatte ich erstmal genug zu tun. Es hat ungefähr ein Jahr gedauert, bis ich dort ordentlich verkauft habe. Ich war zufrieden und gut ausgelastet.

Aber je länger ich auf dem amerikanischen Marktplatz meine handgefertigten Taschen und Grußkarten verkaufte, umso mehr kamen auch die Zweifel. Die Gebühren sind recht heftig und manches läuft bei Etsy nicht ganz rund. Darüber schrieb ich vor einer Weile bereits.

Überlegst du auch, dein Hobby zum Beruf zu machen? KLICK

Etsy plus Kasuwa – das funktioniert

Daher entschied ich mich vor etwa einem Jahr dazu, parallel noch bei dem deutschen Marktplatz Kasuwa einzusteigen. Ein zweites Standbein ist definitiv kein Fehler. Kasuwa ist toll, keine Frage, aber der Traffic ist nicht besonders hoch, was sehr schade ist. Aber das macht nichts, weil der Shop dort nahezu kostenlos ist bis auf die gebuchten Rechtstexte; nur wenn es einen Verkauf gibt, fallen Gebühren an.

In den letzten Monaten häuften sich die Probleme und Unsicherheiten bei Etsy; mein Shop dümmelt dort seit Jahresbeginn ziemlich rum, was mich sehr verzweifelt hat. Allmählich wird es wieder etwas besser, aber dennoch:

Im März entschied ich mich relativ spontan, den eigenen Webshop zu eröffnen. Und der Grund dafür waren ein paar Postings in Social Media, in denen die Vorzüge von Azoo-Shop gelobt wurden. Kurzerhand habe ich mich dort registriert. Und schon ging die wilde Fahrt los. 😂

Ausführlicher zum Thema verkaufen auf Handmade-Marktplätzen. KLICK

Endlich der eigene Webshop

Ich wollte ja schlau sein und ganz in Ruhe gucken und überlegen – man hat dort eine kostenlose 14-tägige Testphase – also teste ich erst mal ein bisschen, dachte ich. Es war Freitag Nachmittag, da ist der Azoo-Support sowieso schon im Wochenendmodus. Dachte ich.

Kaum angemeldet, machte es Ping und der Support meldete sich – auch Josh genannt. 😊Super freundlich und hilfsbereit. Ich sollte ihm schon mal die CSV-Artikeldatei von Etsy für den Artikeltransfer schicken. Gesagt getan. Es war doch Freitag Nachmittag! Echt ey. Hoch die Hände, Wochenende und so!

Nicht bei Josh! Gefühlte 27 E-Mails later, stand mein Webshop. Natürlich nicht die endgültige Version, aber das Grundgerüst. Über das Wochenende habe ich daran rumgebastelt und schließlich ein paar Tage später den Vertrag mit Azoo abgeschlossen.

Habe ich es bereut? NEIN! Ganz im Gegenteil: ich bereue, es nicht schon viel früher getan zu haben.

Was sind die Vor- und Nachteile des Azoo-Shops?

Azoo hat sehr viel richtig gemacht. Sie haben erkannt, dass der Markt der Smallbusiness-Leute aus der Handmade Szene dringend einfach zu bedienende Webshops benötigt, die aber trotzdem ansprechend aussehen und individuell zu gestalten sind. Unsereins kann und will sich nicht ewig mit Webdesign herumschlagen – es muss schnell gehen und übersichtlich sein. Schließlich liegt der Fokus auf der Herstellung der ganzen wunderbaren Produkte ❤️.

Da setzt Azoo geschickt an. Mit einem wirklich spitzenmäßigen Support (erwähnte ich das schon?), der schnell reagiert und jederzeit hilft. Die Anleitungen sind sehr gut gemacht und wirklich ausführlich Step-by-Step, auch bebildert mit Pfeilen, wo man klicken soll – Webshop für Dummies!

Ich wage zu behaupten, dass jeder mit Azoo-Shop klar kommt, wenn sogar ich das unfallfrei hinbekommen habe. Für den Traffic muss man natürlich selbst sorgen. Das Azoo-System ist so geschickt aufgebaut, dass man dazu aufgefordert wird, einige seo-relevante Angaben schon gleich in die Seiten- und Artikelmasken einzugeben.

Sicherlich muss man viel Arbeit in den eigenen Shop stecken, aber das ist mir lieber als bei Etsy, deren Gebühren mich noch ruinieren. Apropos Gebühren: Azoo bietet meiner Meinung nach ein faires Preissystem. Bis 1.000 Euro Umsatz zahlt man 30 Euro im Monat, bis 5.000 Euro Umsatz 60 Euro und darüber 90 Euro. Die Gebühr wird monatlich angepasst und das Abo ist ebenso monatlich kündbar. Ach ja: keine Zusatzkosten in Form von Gebühren pro Verkauf! Nur der feste Monatsbetrag; damit kann man gut kalkulieren, oder? Wie heißt es in der Werbung immer: keine versteckten Kosten. 😊

Wirkliche Nachteile habe ich noch keine gefunden.



Hey, ich glaube, dass du Azoo interessant finden könntest. Azoo ist ein Online-Shop System für Handmade-Labels.

Du kannst Azoo 14 Tage kostenlos testen. Wenn du dich für Azoo entscheidest, bekommst du mit diesem Code 5€ im ersten Monat geschenkt:

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Was bietet dir ein Azoo-Shop?

Neben dem guten Support, dem fairen Abopreis und der einfachen Handhabung, gefällt mir die problemlose Anbindung an die IT Recht Kanzlei, zu Instagram und Pinterest. Auch die Anbindung an Stripe (Zahlungsanbieter) verlief reibungslos. Damit kann ich außer PayPal und Banküberweisung, auch Zahlungen per Kreditkarte und GiroPay anbieten. Womit ich mich noch nicht richtig beschäftigt habe, sind die Anbindungen an Google und bei ShopVote hakt es auch noch. Aber das liegt eindeutig an mir 😒. Update: Inzwischen auch geregelt. 🥳

Das Einstellen von Artikeln läuft ganz hervorragend. So schnell wie bei Azoo kann ich sonst nirgendwo Artikel einstellen. Die Fotos sind sofort da, sämtliche Angaben, die wegen SEO und Rechtssicherheit wichtig sind, sind in der Artikelmaske vorhanden, sogar H1 und H2 Überschriften.

Ich kann den Azoo-Blog wärmstens empfehlen. Dort findet man zum Thema SEO einige interessante Beiträge, z.B. diesen von Kassenklingeln.

Ganz begeistert bin ich von den zusätzlichen Individualisierungen. Hier kann ich zum einen Varianten angeben, aber zusätzlich noch 4 weitere Individualisierungen mit mehreren Auswahlmöglichkeiten. Das geht weder bei Etsy noch bei Kasuwa und ist der Grund, warum ich mitlerweile schon einige Produkte in meinem Azoo-Shop mit vielen Auswahlmöglichkeiten habe, die ich auf den Marktplätzen nicht anbiete(n kann).

Es gibt viel zu tun

Den Shop zu erstellen und mit Artikeln zu füllen ist die eine Sache; aber wie finden die potentiellen Kundinnen in meinen Shop?

Das ist die entscheidende Frage. Natürlich mache ich Werbung bei Instagram und Pinterest – zumindest arbeite ich daran. Ganz ganz langsam zeigen sich die ersten zarten Früchte dieser Arbeit. Gaaanz langsam. Es ist allerdings ein mühsames und unbeständiges Geschäft mit den Social Medias. Vor allem Instagram wird immer schwächer, was Reichweiten angeht. Daher baue ich eher auf Pinterest. Aber das braucht Zeit bis der Algorithmus sich eingroovt.

Womit ich bereits Erfolg hatte, war, dass ich in jede Etsy- und Kasuwa-Bestellung ein Kärtchen mit Rabatt (kostenlosen Versand) für meinen Azoo-Shop lege. Das ist kein Aufwand. Da ich ein paar Stammkundinnen habe, hoffe ich dass diese bald in meinen eigenen kleinen Shop gelockt werden. Hinzu kommt noch, dass ich mittlerweile schon ein paar Artikel mit Individualisierungen im Shop habe, die ich bei Etsy und Kasuwa nicht anbiete.

Bock auf Blog

Neben einer guten Suchmaschinenoptimierung ist für die Reichweite das wichtig, was ich hier gerade mache: Bloggen. Das habe ich lange sträflich vernachlässigt, arbeite aber nun fleissig daran, wie man sieht. Ideen habe ich genügend im Kopf, ich muss sie nur umsetzen. Weiter nichts. 😂

Wenn du keinen Blog hast, ist das übrigens gar nicht schlimm, denn Azoo stellt seit kurzem einen Blog für jeden Shop zur Verfügung. Dieses Add-on kostet 7,50 Euro pro Monat. Seotechnisch ist das absolut emfehlenswert!

Übrigens komme ich gar nicht hinterher, die ständigen Neuerungen zu begutachten. Gefühlt gibt es wöchentlich wieder etwas Neues bei Azoo. So entwickelt sich das Shop-System immer weiter.

Falls ich dich nun neugierig gemacht habe, ich dir ein paar gute Informationen geben konnte und du dich bei Azoo anmelden möchtest, würde ich mich sehr freuen, wenn du den Gutscheincode SUGAR-DESIGN verwendest. Da haben wir beiden etwas davon. 😊Damit sparst du 5 Euro im ersten Monat und ich freue mich über das „Dankeschön“.

Wenn du darüber nachdenkst, ein Gewerbe im Handmade Bereich anzumelden, habe ich noch ein paar allgemeine Tipps für dich. Klick.

Kleines Zwischen-Update

Drei Monate sind seit meiner Shop-Eröffnung bereits vergangen. Wie die Zeit vergeht! Ich kann vermelden, dass ich schon deutlich mehr Aufrufe bei Azoo habe als bei Kasuwa und inzwischen sogar mehr als bei Etsy oder etwa gleich viele – das liegt aber auch daran, dass die Aufrufzahlen bei Etsy immer mehr in den Keller gehen 😄

Auch mit den Verkaufszahlen bin ich durchaus zufrieden; natürlich ist noch viel Luft nach oben, aber dass das nicht von heut auf morgen geht, war mir von Anfang an klar. Es finden sogar bereits Kunden (die also etwas in meinem Shop kauften) von Pinterest und Instagram zu mir – das hat es vorher nicht gegeben. Die Anbindungen zu den Social Medias machen sich durchaus bezahlt.

Ebenso hat ich bereits zwei Verkäufe an Etsy-Kunden; ich lege in die Bestellungen ein Kärtchen mit einem Code für Gratisversand bei – hat gewirkt ❤️

Und noch etwas kann ich positiv anmerken: das Azoo-Team ist auf Instagram ständig aktiv und postet Wissenswertes über neue Shop-Funktionen und Tipps zu SEO. Dazu gibt es auch tolle Blogartikel auf der Azoo-Homepage (hab ich oben schon verlinkt).

Außerdem gibt es noch mehr Lobhuddelei von mir für den Support: vor ein paar Tagen bekam ich völlig überraschend eine E-mail von Josh wegen der Google-Anmeldung. Er hat mir einiges erklärt, mir gezeigt, was gut läuft und was ich verbessern kann und das alles einfach so, ohne dass ich gefragt hätte. Und dann auch noch am Wochenende! 🤯

Jedenfalls hat er mir mit seinen Tipps viele Hilfen gegeben, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie benötige.

Ende der Lobhudelei. Und nicht vergessen: mit dem Gutscheincode SUGAR-DESIGN bekommst du 5 Euro im ersten Monat geschenkt. 🫶

Mehr Abwechslung beim Turnbeutel

Cord-Turnbeutel jetzt mit verschiedenen Innenfuttern wählbar

Öfter mal was Neues! Bisher gab es die beliebten Turnbeutel in zwei Größen und mit schwarzer oder weißer Kordel. Doch immer häufiger wünschten die Kundinnen sich mehr Abwechslung beim Innenleben der klassischen Beutel.

Ein taupefarbener handgemachter Turnbeutel aus flauschigem Breitcord auf einer Tischplatte im Restaurant.

Die Qual der Wahl

Du kannst nun bei allen Turnbeuteln – außer bei den Auslaufmodellen im Sale – die Größe, die Kordelfarbe und die Farbe des Innenfutters auswählen. So kann jeder den passenden Sport- oder Freizeitbeutel für sich finden. Oder für die Persond, die glücklicherweise beschenkt wird. 😊

Neu ist der Turnbeutel der Größe EXTRA. Dabei handelt es sich um den kleinen (normalen) Beutel in 43 x 33 cm, aber mit der Ausstattung wie beim großen, nämlich mit Reißverschlussfach, Einsteckfach und Schlüsselfänger. So steht der kleine EXTRA dem großen Bruder in nichts mehr nach.

Praktisch ist das Reißverschlussfach für Portemonnaie, Handy oder anderen wichtigen Dingen, die gut aufgehoben sein sollen. Das Steckfach ist für Taschentücher oder die Sonnencreme bestens geeignet. Und der Schlüsselfänger sorgt dafür, dass du deinen Haustürschlüssel immer schnell griffbereit hast.

Innenfutter in bunt oder grau

Geschmäcker sind verschieden. Ich persönlich liebe es ja, wenn eine äußerlich schlichte Tasche im Inneren mit einem bunten Futter überrascht. Aber ich nähe für euch und daher gibt es jetzt nicht nur die Turnbeutel, sondern alle meine Taschen auch mit einem uni-grauen Innenfutter.

Und pssst… eins kann ich schon mal verraten… es wird sehr bald noch eine kleine Neuerung geben… der kleine Turnbeutel mit einem wasserabweisenden Innenfutter – ideal für den Sommer als Wetbag fürs Freibad oder den Tag am See. In der Nasstasche kannst du nach dem Schwimmen die nassen Badesache sorglos verstauen, ohne dass der ganze Turnbeutel durchnässt. Wie cool ist das denn!

Auf dem Bild sind 3 verschiedene Cordstoffe in braun, greige und grau zu sehen, sowie Baumwollstoff in uni-grau und mit bunten Blättern.

Alle Turnbeutel in den verschiedenen Farben aus Cord oder Breitcord findest du im Shop.

Passend zu den Turnbeutel gibt es übrigens die süßen kleinen Mini-Portemonnaies, die so vielseitig sind, obwohl sie nur 14 x 9 cm klein sind. Mini-Täschchen

Falls mal ein Modell ausverkauft sein sollte, kontaktiere mich gerne per WhatsApp oder per Mail. Meistens ist das nur ein Versehen (oder Vergesslichkeit 👼).

Selbstständig im Handmade-Bereich – Kurzzusammenfassung

Du hast ein kreatives Hobby und bist gut darin, handgemachte Produkte herzustellen. Deine Freunde und Verwandten lieben deine Geschenke, und einige haben sogar vorgeschlagen, dass du sie verkaufen solltest. Doch wie fängt man damit an? Wo verkauft man am besten, und was muss man dabei alles beachten?

  1. Gewerbeanmeldung: Der erste Schritt ist die Gewerbeanmeldung. Damit erklärst du dich bereit, deine Produkte kommerziell zu verkaufen.
  2. USt.-ID beantragen: Wenn du innerhalb der EU verkaufst, benötigst du eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt.-ID), um Mehrwertsteuer korrekt abzuführen.
  3. LUCID-Anmeldung für die Verpackungslizenz: Wenn du Verpackungen verwendest, musst du dich beim Verpackungsregister LUCID registrieren lassen.
  4. Kleinunternehmerregelung oder nicht: Als Kleinunternehmer kannst du von der Umsatzsteuer befreit sein, wenn dein Jahresumsatz unterhalb eines bestimmten Betrags liegt.
  5. Rechtstexte: Du musst rechtliche Texte wie Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung und Allgemeine Geschäftsbedingungen auf deiner Verkaufsplattform bereitstellen.
  6. Lizenzen: Überprüfe, ob du Lizenzen für Vorlagen, Schriftarten, Motive etc. benötigst, die du in deinen Produkten verwendest.
  7. Kennzeichnungspflichten: Achte darauf, dass deine Produkte alle erforderlichen Kennzeichnungen und Sicherheitsvorschriften erfüllen.
  8. Prüfung von Markenrechten: Stelle sicher, dass deine Produkte keine Markenrechte verletzen, indem du eine gründliche Markenrecherche durchführst.
  9. Kostenkalkulation: Kalkuliere die Herstellungskosten deiner Produkte genau, um sicherzustellen, dass du einen angemessenen Verkaufspreis festlegen kannst.
  10. Produktplanung: Überlege, welche Produkte du anbieten möchtest, und plane deren Herstellung im Voraus.
  11. Marktforschung: Untersuche den Markt, um herauszufinden, ob es eine Nachfrage nach deinen Produkten gibt und ob du eine Nische für dich gefunden hast.
  12. Verkaufsorte: Entscheide, wo du deine Produkte verkaufen möchtest, ob auf Plattformen wie Etsy, auf Handwerksmessen oder in einem eigenen Online-Shop.
  13. Tipps zum Verkaufen auf Etsy: Erfahre, wie du deine Produkte auf Etsy optimal präsentieren und vermarkten kannst.
  14. Alternativen zu Etsy: Erkunde alternative Verkaufsplattformen, die zu deinem Produktangebot passen könnten.
  15. Eigener Shop: Wenn du langfristig unabhängig sein möchtest, kann es sinnvoll sein, einen eigenen Online-Shop zu erstellen, um deine Produkte direkt zu verkaufen.

Mit diesen Schritten bist du bestens vorbereitet, um erfolgreich in die Welt des Verkaufens mit handgemachten Produkten einzusteigen.

Wie starte ich ins Handmade-Business?

eine Collage zum Thema handmade-Business Selbstständigkeit

‼️Vorweg: Ich gebe hier keine Rechts- oder Steuerberatung. ‼️Keine Infos für Freiberufler.

Diese Infos sind nur ein kleiner Überblick. Bevor du dein Business gründest, solltest du dich unbedingt von einem Experten beraten lassen. Ein Steuerberater, Rechtsanwalt oder Unternehmensberater kann dir helfen, die richtige Rechtsform zu wählen, alle Formalitäten zu erledigen und deine Steuer- und Versicherungspflichten zu erfüllen.

Bitte beachte, dass sich das geltende Recht ständig ändern kann. Auch durch das Steuertransparenzgesetz gibt es viele Änderungen, die mich bei meiner Gründung noch nicht betrafen.

Lediglich beschreibe ich die Punkte, die man erledigen sollte, wenn man ein Handmade-Business starten möchte. Ich gebe KEINE Garantie auf Vollständigkeit oder Aktualität. Jeder ist in der eigenen Pflicht, sich entsprechend zu informieren. Aber vielleicht kann ich ein paar Anhaltspunkte und Hinweise geben, was alles zu beachten ist. Ich hätte mir nämlich bei meinem Start so eine Hilfe sehr gewünscht.

Also: wie starte ich ins Handmade-Business als Kleinunternehmer?

Alles beginnt mir dem Business-Plan. Man kann auch ein Kleingewerbe nicht einfach so aus dem Stand eröffnen, auch wenn man das gerne möchte. Okay, man kann schon, aber es ist ratsam, sich ein wenig Zeit zu lassen und sich einen genauen Plan aufzustellen.

Dort schreibst du auf, was du herstellen möchtest, welches Material du benötigst, ob Geräte oder Maschinen angeschafft werden müssen, wo du arbeiten kannst, wo du lagern kannst. In diesem Zusammenhang musst du dich eventuell mit dem Markenrecht auseinandersetzen. Beim Deutschen Patent- und Markenamt findest du heraus, ob deine Produkte Markenrechte verletzen.

DPMA

Nizza-Klassifikation

Ein weiteres Puzzleteil sind die Lizenzen für Schnittmuster, Plotterdateien, Vorlagen, Schriftarten, Motive usw. Diese sind meistens nicht für gewerbliche Zwecke zu verwenden. Oft kann man beim Ersteller eine Lizenz erwerben oder schlicht die Erlaubnis zur gewerblichen Nutzung. Das muss unbedingt VOR dem Verkauf geschehen, denn Abmahnungen sind in dem Bereich recht beliebt und sehr kostspielig.

Daraus resultiert die Frage, ob und wie viel Geld du erstmal investieren musst. Evtl. ist ein Gespräch mit deiner Bank interessant.

Wichtig ist auch, dir klar zu machen, ob du dein Unternehmen dauerhaft als Nebenjob betreiben, du im Kleingewerbe bleiben und nicht in die Regelbesteuerung möchtest. Diese Überlegung solltest du in deinem Businessplan vermerken. Stelle dir die berühmt-berüchtigte Frage: Wo sehe ich mich in fünf Jahren?

Werde dir klar darüber, wie viel Zeit dein Business beanspruchen darf und ob du innerhalb dieser Zeit das erledigen kannst, was du erledigen musst. Falls dein Gewerbe ein Nebenverdienst sein soll, wie es bei den meisten zumindest am Anfang der Fall ist, ist es ratsam, einen Zeitplan zu erstellen, in den du deine festen Arbeitszeiten für dein Business einträgst. Der Aufbau und die Pflege eines Online-Business beansprucht gerade am Anfang viel Zeit. Plane dies ein! Die Herstellung deiner handgemachten Produkte benötigt ebenso Zeit, wie die Bearbeitung von Bestellungen, Beantwortung von Kundenfragen und das Ordern von Material.

Vergiss nicht, dass du auch Freizeit benötigst! 😊

Der Plan steht, die Ideen sind da, ich wäre dann soweit!

Ich kenne das mit der Ungeduld zu gut. Man steht in den Startlöchern und will endlich loslegen. Okay, dann los:

Melde dein Gewerbe beim Gewerbeamt an (häufig teil des Ordnungsamtes)! Informiere dich bei deiner Stadtverwaltung/Gemeindeverwaltung; die Vorgehensweise und die Kosten können unterschiedlich sein. Auf jeden Fall benötigst du einen gültigen Ausweis. Ich konnte bei meiner Stadt die Anmeldung online erledigen. Die Kosten betrugen ca. 25 Euro. Eine Kleingewerbeanmeldung gibt es in dem Zusammenhang nicht. Es nennt sich allgemein einfach Gewerbeanmeldung. Wird das Kleingewerbe alleine gegründet, handelt es sich um ein Einzelunternehmen.

Wichtig ist, dass du dir vorher genau überlegst, wie deine Firma heißen soll, zu welcher Gewerbekategorie sie gehört und was du verkaufen möchtest. Das ist auch wichtig für die Einsortierung zur IHK (Industrie- und Handelskammer) oder Handwerkskammer. Bei beiden fallen verpflichtend jährliche Gebühren an. Keine Sorge, es gibt für Neugründer Befreiungen oder Ermäßigungen. Das Amt leitet deine Gewerbeanmeldung an die entsprechende Kammer und auch an das Finanzamt weiter. Bitte erkundige dich, ob eine Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft für dich erforderlich ist.

Infos der IHK Köln

Infos der HWK Köln

Kleinunternehmer nach §19 UStG

Als Kleinunternehmer nach §19 UStG bekommst du vom Finanzamt einen Bescheid über deine neue Steuernummer. Wenn du online verkaufen möchtest (davon gehe ich aus), benötigst du auch als Kleinunternehmer eine Umsatzsteuer-ID. Evtl. bekommst du diese direkt von deinem Finanzamt mitgeteilt. Wenn das nicht der Fall ist, kannst du die Nummer hier beantragen: BZST

Als Kleinunternehmer bist du grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit und weist diese in deinem Shop nicht aus. Wenn du aber z.B. bei Etsy (ausländisches Unternehmen) verkaufst, bist du verpflichtet, die Umsatzsteuer auf die Etsy-Gebühren zu zahlen. Das nennt man Reverse Charge Verfahren und ist wichtig für die Vorsteuer-Anmeldung, die du (meistens quartalsweise) machen musst. Der ausländische Unternehmer (z.B. Etsy) erstellt eine Netto-Rechnung für die Gebühren; die Umsatzsteuer auf diese Gebühren zahlst du mit der Vorsteueranmeldung an dein Finanzamt. Bitte informiere dich über das Reverse Charge Verfahren bei deinem Finanzamt oder Steuerberater.

Ein Buntstift in einem Anspitzer. Start ins Handmade-Business

Übrigens: die Kleinunternehmerregelung gilt, so lange dein Jahresumsatz unter 22.000 Euro liegt. Übersteigt dein Umsatz diese Summe, gilt im nächsten Jahr die Regelbesteuerung. Auch hier gibt es weitere Regelungen, die ich nicht weiter darstelle.

Verpackungslizenz

Eine Sache, die sich unter vielen Online-Gewerbetreibenden noch nicht herumgesprochen hat, ist die Verpackungslizenz. Diese zu erwerben ist Pflicht. Dazu melde dich zunächst bei Lucid an. Die Vorgehensweise ist dort genau erklärt. Du erhältst eine kostenlose Lizenz-Nr. (beginnend mit DE), die du dann bei einem Lizenzierungspartner angibst. Lizenzierungspartner sind z.B. Lizenzero, activate by Reclay oder der Grüne Punkt. Vergleiche die Preise der verschiedenen Anbieter und wähle den für dich günstigsten aus.

Lizenzieren musst du deine gesammten Verpackungsmaterialien wie Kartons, Polstermaterial, Klebeband usw. Du berechnest dafür deine ungefähren Jahresmengen (am Anfang muss man das schätzen) und bekommst dann eine Rechnung darüber. Papier und Pappe ist das Günstigste. Keine Sorge beim Schätzen: Nachmeldungen sind möglich und auch ganz normal.

Um die Sache noch spannender zu gestalten: in der EU hat fast jedes Land seine eigenen Verpackungsverordnungen. Das bedeutet, dass du für jedes Land, in das du versenden möchtest, eine Verpackungslizenz benötigst. Da ich selbst nur innerhalb Deutschland verkaufe, bin ich diesbezüglich nicht auf dem neuesten Stand. Ich weiß aber, dass z.B. Österreich und Frankreich in der Hinsicht besondere Herausforderungen darstellen.

Leider ist eine fehlende Lucid-Lizenz-Nr. ein beliebter Abmahngrund.

Hier findest du wichtige Infos zu verschiedenen Lizenzthemen: Lizenzero Blog

Buchhaltung – ein leidiges Thema

Am liebsten würde ich den ganzen Tag nähen und basteln und neue Ideen entwickeln, aber da gibt es ja noch die lästige Buchhaltung. Ich habe dafür schon ziemlich früh ein Programm gebucht. Bedenke, dass eine Buchhaltungssoftware zusätzliche Kosten verursacht, in meinem Fall die monatliche Abo-Gebühr.

Dennoch bereue ich es nicht, die Software zu verwenden. Ich habe mich für Lexoffice entschieden, da ich damals einen Rabattcode dafür bekam. 😊Es gibt aber auch SevDesk, Papierkram und noch so einige andere.

Der Vorteil der Buchhaltungssoftware ist, dass ich dort Rechnungen schreiben, Belege erfassen kann und mit ein paar Klicks meine Ausgaben direkt für die Steuererklärung aufgelistet bekomme. Das erleichtert mir meine Arbeit sehr. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Bankkonten zu verknüpfen.

Als Kleinunternehmerin ist man verpflichtet, eine sog. Einnahmen-Überschuss-Rechnung zu erstellen (EÜR). Das macht die Software ganz alleine, wenn man alle Einnahmen und Aussagen ordentlich verbucht.

Übrigens: Als Kleinunternehmerin bist du nicht verpflichtet, Rechnungen zu schreiben. Das gilt für den Verkauf an Privatkundinnen. Bei Geschäftskundenkontakten ist das anders. Auf deiner Rechnung muss allerdings unbedingt vermerkt sein, dass es sich um umsatzsteuerfreie Leistungen gemäß §19 UStG handelt. Für die Buchhaltung ist es meiner Meinung nach aber übersichtlicher, Rechnungen zu erfassen.

Apropos Bankkonto: Du solltest von Anfang an ein Geschäftskonto anlegen, damit Privates und Geschäftliches direkt getrennt ist. Pflicht ist das für ein Kleinunternehmen zwar nicht, aber einfacher ist es dennoch. Es gibt inzwischen sogar kostenlose Online-Geschäftskonten. Wenn du dir unsicher bist, frage in deiner Bank nach den Konditionen dort.

Finanzamt – der Schrecken der Kleinunternehmerinnen

Das ist natürlich Quatsch 😊. Die Steuer ist ein leidiges Thema, aber der Umfang hält sich zumindest für uns Kleinunternehmerinnen doch in Grenzen. Mit einer ordentlichen Buchhaltung ist das schnell gemacht. Tipps kann ich hier keine geben, da ich keine Steuerberaterin bin, aber zwei Hinweise:

Reverse Charge ist eine wichtige Sache. Seit 2023 sind Verkaufsplattformen wie Etsy, Ebay, Amazon und so weiter dazu verpflichtet, die Umsätze ihrer Verkäufer an die jeweiligen Finanzämter zu melden. Also, informiere dich über das Thema.

Auf der Seite der Finanzverwaltung NRW gibt es eine gute Übersicht über die Kleinunternehmerregelung.

Finanzamt NRW

Das gibt es für andere Bundesländer natürlich auch im Internet zu finden. 😊

Der andere Tipp ist ein Online-Kurs zum Thema Buchhaltung und Finanzen. Besonders für den Start ist dieser Kurs zu empfehlen. Er ist übersichtlich gestaltet und du kannst auch immer wieder nachschlagen, wenn du dir bei einer Sache unsicher bist. Erklärt wird das Ganze mit der Buchhaltungssoftware Lexoffice, aber auch ohne LO gibt es jede Menge Tipps, damit die Steuererklärung ihren Schrecken verliert.

Hier der Affiliate-Link: Buchhaltung für dein Handmadebusiness

Last but not least: die Krankenversicherung

Die meisten werden am Anfang noch über ihren Hauptjob versichert sein. Solange man unter bestimmten Bemessungsgrenzen liegt, ist das okay. Genaueres wird dir aber deine KV gerne mitteilen. Entscheidend sind hier der Gewinn und die wöchentlichen Arbeitsstunden für dein Gewerbe.

Verkaufen im Internet

ein undeutliches Foto im Hintergrund mit Taschen aus Cord. Deutlich der Text: Verkaufen im Internet

Online-Marktplätze für Handmade

Aller Anfang ist schwer. Du möchtest deine mit viel Liebe hergestellten Einzelstücke oder personalisierten Besonderheiten online verkaufen? Der derzeit beliebteste Marktplatz ist wohl Etsy. Der amerikanische Konzern bietet Einzelunternehmen einen Online-Marktplatz an, auf dem sie ihren eigenen Shop eröffnen und von dem bereits vorhandenen Traffic profitieren können.

Wenn du nicht so viel lesen möchtest, gibt es eine Zusammenfassung mit allen wichtigen Themen zum Handmade Business, die wichtig sind.

Etsy – Kreative Inspirationen shoppen

Als Besucher des Marktplatzes schlenderst virtuell von Laden zu Laden und bestaunst die Auslagen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Laden in Deutschland, Europa oder irgendwo in der Welt ist. Du kannst überall einkaufen wo du willst. Egal was du sucht, du wirst es mit hoher Wahrscheinlichkeit hier finden.

Interessierst du dich auch für andere Verkaufsmöglichkeiten? KLICK.

Damit sind wir schon ganz konkret bei dem wichtigsten Vorteil von Etsy angekommen: die Bekanntheit. Etsy ist bekannt für handmade Produkte, für Vintage und auch Handarbeitsmaterialien. Man kennt es auch für besondere Geschenke, die man personalisieren kann oder z.B. auch für Themen wie „Alles rund um Hochzeit“.

Deshalb ist der erste Schritt nach der Gewerbeanmeldung häufig auch die Anmeldung bei Etsy. Das ist relativ einfach.

Wenn du noch ganz am Anfang stehst, kannst du dir gerne „Wie starte ich ins Handmade-Business“ durchlesen.

Begrüßung bei Etsy
So werde ich im Etsy-Dashboard begrüßt.

Shop-Eröffnung bei Etsy

Du musst dich verifizieren mit einem amtlichen Ausweis, du brauchst den Gewerbeschein als Datei, die USt.-ID wird abgefragt und die Lucid-Nr. Neben weiteren persönlichen Daten ist auch die Angabe des Bankkontos wichtig. Dieses muss dann auch verifiziert werden, was in der Regel einige Tage dauert. Hierbei wird ein kleiner Cent-Betrag auf dein Konto überwiesen und mit dieser Zahl kannst du dann das Konto bestätigen.

Dann geht es ans Eingemachte. Sehr wichtig ist die Eingabe des Impressums (Abmahngefahr). Das Impressum muss zwingend deinen Klarnamen und die vollständige Adresse enthalten, plus zwei zusätzliche Kontaktwege. Meistens nimmt man da die Telefon-Nr. und die E-Mail-Adresse. In der EU wird auch noch der Link zur Streitschlichtung verlangt.

Neben dem Impressum ist auch die Widerrufsbelehrung von Bedeutung. AGB sind nicht verpflichtend, aber ratsam. Falls du keinen guten Anwalt in der Familie hast, der dir sämtliche Rechtstexte aufsetzt und regelmäßig aktualisiert, empfehle ich dringend, Rechtstexte zu abonnieren.

Das geht recht einfach über verschiedene Online-Anwalt-Kanzleien, die sich auf Internetverkäufe spezialisiert haben. Da es wichtig ist, die Texte immer aktuell zu halten (es ändert sich alle Nas lang etwas), werden die Rechtstexte im Abo verkauft. Das bedeutet natürlich eine monatliche Ausgabe, allerdings bist du damit dann auf der sicheren Seite.

Die Einrichtung der Schnittstelle ist auf der Seite der IT Recht Kanzlei gut erklärt.

Die Rechtstexte werden dann bei Etsy über eine Schnittstelle eingerichtet. Wenn du einmal alles eingestellt hast, hast du im Grunde keine Arbeit mehr damit.

Empfehlen kann ich die IT-Recht-Kanzlei, aber auch Onwalt oder der Händlerbund bieten Rechtstexte speziell für Etsy an.

Verkaufen im Internet – Etsy macht es möglich

Jetzt kann endlich der Spaß beginnen. Du stellst deine Produkte ein. Dafür benötigst du möglichst 10 gute Fotos. Ideal ist auch noch ein kurzes Video (max. 15 sek). Die Artikelüberschrift und der Text müssen aussagekräftig und vor allem SEO-relevant sein. SEO heißt Suchmaschinenoptimierung. Das bedeutet, dass du möglichst viele Keywords, also Schlüsselwörter, verwenden solltest, damit Google und Co. deine Artikel finden.

Diese Keywords werden in der Artikeleingabemaske noch zusätzlich gesondert abgefragt. Hier kannst du 13 Keywords eintragen, und das sollte man auch ausnutzen. Ratsam ist es sogenannte Longtail Keywords zu verwenden. Das bedeutet, nicht nur „Handtasche“ schreiben, sondern „Handgefertigte Handtasche“ oder „Handtasche für Damen“ oder „Handtasche aus Breitcord“. Je genauer die Keywords, umso besser wird dein Artikel gefunden. Dabei muss man sich in die Position der Kundin versetzen: Welche Suchbegriffe gibt die potentielle Kundin in die Suchleiste ein?

Der Bereich SEO ist ein riesiges Gebiet, über das es ganze Bücher gibt. Daher kann ich mich hier nur kurz halten. Im Internet kannst du aber viele Tipps und Tricks dazu finden.

Formular ausfüllen

Was für deine Artikelerfassung noch wichtig ist, sind die wesentlichen Merkmale bzw. die Warenkorbzusammenfassung. Das ist auch wieder so ein EU-Ding, das gerne abgemahnt wird. Die wesentlichen Merkmale bezeichnen den Text, der im Warenkorb angezeigt wird. Hier bist du verpflichtet, möglichst genau den Artikel zu beschreiben, damit die Käuferin genau weiß, was sie kauft.

Um bei meinem Beispiel mit der Handtasche zu bleiben – die wesentlichen Merkmale würden hier lauten:

Warenkorb Zusammenfassung bei Etsy
Es ist nicht immer einfach, mit den 200 Zeichen auszukommen. Hier hat es geklappt.

Je mehr der Felder in der Artikelmaske du ausfüllst, um so besser für deine Reichweite. Der Algorithmus mag es, wenn du so viel wie möglich an Input lieferst.

Preise – nicht zu hoch und nicht zu niedrig

Zum Schluss gibst du noch Preis, Variationen, Stückzahl usw. ein. Dann kann dein Artikel online gehen. Jede Artikeleinstellung kostet bei Etsy 20 US-Cent (0,20$ = 0,18€). Diese Einstellgebühr wird auch nach jedem Verkauf fällig, falls du mehrere Artikel im Bestand hast UND nach vier Monaten. Ein Artikel läuft nach vier Monaten aus. Du kannst ihn automatisch verlängern lassen oder machst dies händisch.

Ein Beispiel für die Etsy-Gebühren
Damit man mal sieht, wie die Gebühren sich zusammensetzen. Es läppert sich.

Deine Artikelpreise solltest du genau kalkulieren. Zum Material und deiner Arbeitszeit zählst du noch anteilig alle laufenden Kosten hinzu, die deinen Betrieb und die Herstellung des Artikels betreffen. Das können Lizenzen sein, Stromkosten, Maschinennutzung, Werbung, Versicherung usw, aber auch die Etsy-Gebühren. Diese machen einen nicht unbedeutenden Anteil aus.

Das sind die Transaktionsgebühren von 6,5% auf den Artikelpreis UND auf die Versandkosten, Etsy Payment (Gebühren für den Bezahlvorgang) von 4% + 0,30€ und gegebenenfalls noch Offsite-Ads-Gebühren von derzeit 15%.

Offsite-Ads sind Werbemaßnahmen z.B. über Google. Diese kann man allerdings abschalten (lassen), wenn man sie nicht möchte. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit selber Etsy-Ads zu schalten. Das sind Werbeanzeigen auf Etsy. Dein beworbener Artikel erscheint dann auf der ersten Seite der Suchergebnisse.

Etsy Ads schalte ich nicht, aber hier liefen sie ein paar Tage aus Versehen. Ärgerlich.

Puh, wirst du denken, das ist ne Menge an Gebühren. Ist es auch. Aber dafür bekommst du von Etsy eine enorme Reichweite und du hast rein gar nichts mit den Zahlungsangelegenheiten zu tun. Das wickelt Etsy alles für dich ab.

Was noch wichtig zu wissen ist

  • Je mehr Artikel, umso höher die Sichtbarkeit. Die Chance ist auf jeden Fall größer, dass Kundinnen dich finden, wenn du viele Artikel anbietest.
  • Je besser die Fotos, umso mehr Klicks.
  • Die Artikelbeschreibungen sollten nicht identisch sein, da Google das nicht mag. Also immer ein paar kleine Abwandlungen einbauen, auch bei gleichen Artikeln, die sich beispielsweise nur in der Farbe unterscheiden.
  • Baue die Kleinunternehmerklausel in deinen Shop ein. Es wird empfohlen, den Text sogar in die Artikelbeschreibung zu setzen. „Als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.“
  • Suche nach Keywords, indem du die Etsy-Suche verwendest. Die Vorschläge, die dir dort angeboten werden, sind gute Keywords.
  • Kalkuliere unbedingt die Gebühren in deine Artikel mit ein. Du willst ja schließlich Gewinn machen.
  • Arbeite jeden Tag ein wenig an deinem Etsy-Shop. Der Algorithmus liebt Aktivität.

Vor- und Nachteile von Etsy kurz zusammengefasst

Etsy bietet dir direkt eine riesige Reichweite. Die Käuferinnen sind bereits auf der Plattform, sie müssen dich nur finden. Etsy ist relativ bekannt und macht viel Werbung. Das erleichtert dir am Anfang auf jeden Fall den Einstieg in dein Business.

Du wirst, wenn du deinen Shop gut pflegst, relativ schnell die ersten Verkäufe haben. Natürlich kommt das auch auf deine Produkte an – da gibt es keine Faustregel. Wichtig ist trotzdem, dass du selbst die Werbetrommel rührst. Das geht am einfachsten über alle Social Media Kanäle wie Instagram, TikTok, auch Pinterest und YouTube. Pinterest kannst du sogar über eine Schnittstelle mit Etsy verbinden.

Ein großer Vorteil ist ebenfalls, dass man sich nicht mit Webdesign etc. auskennen muss. Das erledigt Etsy alles für dich. Dein Shop ist im Grunde fertig, du musst nur die Artikel einpflegen. Die einzige „Verschönerung“, die du vornehmen kannst, ist ein eigenes Shop-Banner und dein Logo. Alles in allem kinderleicht zu bedienen.

Gut ist auf jeden Fall, dass du dich um die Zahlungen der Kunden nicht kümmern musst. Das regelt Etsy für dich, selbst wenn es da mal Probleme gibt.

Nachteile bei Etsy

Aber Etsy hat auch seine Schattenseiten. Das eine sind die bereits angesprochenen Gebühren, vor allem die Einstellgebühren. Das andere ist die neuere Entwicklung des Marktplatzes. In letzter Zeit hat man den Eindruck, Etsy „verkommt“ zu einem asiatischen Billigmarktplatz. Handmade sucht man teilweise vergeblich, weil immer mehr industriell hergestellte Artikel auftauchen. Und vieles ist dabei von echten Handwerkerinnen geklaut oder nachgemacht. Das ist eine absolut traurige Entwicklung und entspricht nicht mehr dem eigentlichen Sinn von Etsy.

Was vielen Verkäufern Probleme macht, ist die Willkür die bei dem Marktplatz vorherrscht. Shopschließungen sind derzeit an der Tagesordnung, Artikel werden ohne Begründung gelöscht. Der Support ist nicht besonders hilfreich. Ich möchte da nicht zu weit ausholen, denn zum Starten ist Etsy immer noch eine Empfehlung.

Wenn du magst schau mal hier vorbei: Gedanken. Dort hatte ich vor einer Weile ein paar Dinge zu Etsy geschrieben.

Auf einem Bein steht man schlecht

Aber es gibt auch ein deutsches „Etsy“, nämlich kasuwa.de. Das Prinzip ist das Gleiche wie beim großen amerikanischen Bruder: verkauft werden Handmade, Vintage und Material von kleinen Handmade-Labels und Einzelunternehmern. Jeder hat dort seinen eigenen Shop und füllt diesen mit seinen Artikeln. Auch hier ist das kinderleicht und selbsterklärend. Verkauft wird allerdings nicht weltweit, sondern nur in Deutschland, Österreich und in die Schweiz.

Das Logo von Kasuwa

Die Vorteile liegen auf der Hand: eine deutsche Plattform mit sehr gutem Support, der schnell ist und immer hilfsbereit, es wird sauber nach deutschem/europäischem Recht gearbeitet, Dateiimporte sind möglich und Schnittstellen zu Facebook Meta, Pinterest und IT Recht sind vorhanden. Außerdem wird die Plattform immer weiter optimiert und ausgebaut.

Die Shoperöffnung läuft ähnlich wie bei Etsy. Sämtliche Daten, USt-ID, Lucid-Nr. usw. werden abgefragt. Allerdings wird der Shop nicht automatisch eröffnet, sondern wird vorher noch geprüft. Erst wenn alle Pflichtangaben (auch die Rechtstexte) ausgefüllt sind, wird der Shop freigeschaltet.

Was toll bei den Kasuwa-Artikelbeschreibungen ist, dass man direkte Verlinkungen zu anderen Artikel aus dem eigenen Kasuwa-Shop machen kann, wie z.B. „passend dazu“. Man bekommt dann kleine Thumpnails mit den passenden Artikel angezeigt.

Ein Beispielbild einer Verlinkung im Kasuwashop
Das ist bei Kasuwa so viel besser als bei Etsy.

Kasuwa ist übersichtlich aufgebaut und kann auch das meisten von dem, was Etsy kann. Videos sind z.B. nicht möglich. Besonders wichtig ist die klare Gebührenstruktur. Es gibt KEINE Einstellgebühren. Du kannst also kostenlos so viele Artikel so lange wie du willst dort präsentieren. Dadurch entstehen keine Kosten. Erst wenn ein Artikel verkauft wird, werden Gebühren berechnet auf den Warenverkaufswert, nicht auf die Versandkosten. Das sind 8% vom Warenwert.

Diese Gebühr wird nicht sofort fällig, sondern erst wenn du Waren im Wert von mindestens 100 Euro verkauft hast. Zuzüglich zu den 8% an Gebühren, kommen allerdings evtl. noch die Kosten für den Bezahlvorgang wie z.B. PayPal-Gebühren.

Wenn du möchtest, kannst du als Zahlungsarten neben PayPal und Banküberweisung noch den Zahlungsdienst Mollie implementieren. Darüber funktionieren dann Zahlung per Kreditkarte und auch Klarna.

Ebenso ist es möglich, Offsite-Ads zu aktivieren. Auch hier fallen dafür bei einem Verkauf über die Ads zusätzliche Gebühren in Höhe von 15% an.

Es ist noch Luft nach oben

Die Nachteile von Kasuwa sind allerdings nicht außer Acht zu lassen. Leider ist die Reichweite nicht so groß wie erhofft, jedoch arbeiten die Betreiber beständig daran, diese zu verbessern, z.B. mit den Offsite-Adds und viel Werbung auf Social Media.

Und leider ist die ganze Website etwas langsam, was mir persönlich beim Einstellen neuer Artikel jedes Mal auffällt. Es dauert halt relativ lange, Bilder hochzuladen oder Änderungen an einer Beschreibung vorzunehmen. Das ist schon sehr schade.

Für einige ist es ein Nachteil, dass die Verkäuferinnen sich selbst um die Zahlungsmodalitäten kümmern müssen. Ich persönlich finde das nicht schlimm. Bisher habe ich noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Versendet wird grundsätzlich erst, wenn das Geld bei mir angekommen ist.

Direkt auf der Startseite meines Kasuwa-Shops wird die Kleinunternehmerregelung angezeigt und die Zahlungsmöglichkeiten, die ich anbieten. Das ist bei jedem Shopbetreiber anders.

Fazit

Trotzdem ist es hochinteressant, diese deutsche Verkaufsplattform zu unterstützen und wachsen zu sehen. Hier findet man keine Billigware aus Fernost, Print on Demand oder Shops, die anderes als Handmade, Vintage oder Materialien verkaufen. Darauf achten die Betreiber sehr genau, ebenso wie die Rechtssicherheit höchste Priorität hat. Die Verkäuferinnen werden ernst genommen und unterstützt. Anregungen sind immer herzlich willkommen. Zu guter Letzt gibt es sogar eine Facebook-Gruppe, in der sich nicht nur gegenseitig geholfen wird, sondern in der auch der Support zugegen ist und bei Fragen und Problemen schnell reagiert.

Übrigens kann man bei Kasuwa durchaus Digitale Produkte verkaufen/erwerben, wie z.B. Schnittmuster oder Stickdateien usw.

Last but not least ist es interessant, einen eigenen Webshop zu eröffnen. Hier kannst du schalten und walten wie du es möchtest. Zwar gibt es einige Dinge zu beachten, aber im Prinzip hast du mehr Freiheiten als auf einer Verkaufsplattform. Webshop ist nicht gleich Webshop – da gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Wichtig ist, dass die Kundinnen deinen Shop finden im World Wide Web. Mehr dazu erfährst du hier.

Das Hobby zum Beruf machen?

Selbstständigkeit mit einem Handmade-Shop

Wenn man gerne kreativ arbeitet, Dinge erschafft und gestaltet, kommt unweigerlich eines Tages der Gedanke: kann ich damit vielleicht ein bisschen Geld verdienen? Die selbstgenähten Baby-Pumphosen, die Taschen, gebastelte Karten, Makramee, Gehäkeltes, Gestricktes, selbstgemachter Schmuck und so vieles mehr – wir Kreativköpfe begeistern uns immer für Handgemachtes und neue Trends.

Aber wenn man vor sich hin werkelt und die ganze Verwandtschaft und Bekanntschaft bereits mit selbstgemachten Besonderheiten versorgt hat, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: ein neues Hobby suchen oder verkaufen. Da liegt eine Selbstständigkeit nahe.

‼️Sobald du mit Gewinnerzielungsabsicht verkaufen möchtest, musst du ein Gewerbe anmelden.‼️

Hier findest du: Was man alles VOR dem Verkauf beachten sollte.

Für die Ungeduldigen: die Kurzzusammenfassung.

Nähgarnrollen in verschiedenen Farben und ein rosanes Maßband

Beliebte Verkaufsmöglichkeit mit Kundenkontakt

Zunächst bieten sich gerade für Handarbeiten Basare und kleine Märkte an. Dort sind meistens die Kundeninnen interessiert an handgefertigten Einzelstücken, die man nicht an jeder Ecke findet. Außerdem kommt man in Kontakt mit der Kundschaft und mit anderen Ausstellerinnen und findet vielleicht wieder neue Inspirationen. So ein Markt kann außerordentlich viel Spaß machen, allerdings weiß man vorher nie, ob man gut verkauft oder nicht. Das hängt mit vielen Faktoren zusammen. Bei Outdoor-Veranstaltungen ist das Wetter der Knackpunkt, mit dem alles steht oder fällt. Bei Indoor-Märkten gibt es manchmal Eintrittsgelder zu zahlen, was den ein oder anderen vielleicht abschreckt. Nicht zuletzt ist auch das entsprechende Publikum wichtig – Liebhaberinnen von individuellen handmade Produkten kaufen eher als Schnäppchenjägerinnen.

Erkundige dich unbedingt vorher über Anmeldefristen, Standgebühren und Gewerbevorschriften. Möglicherweise wird ein Reisegewerbeschein und eine Haftpflichtversicherung für Kleingewerbe verlangt.

Unkonventionell und beliebt: SB-Häuschen

Es gibt seit einigen Jahren den Trend, die handgemachten Schätzchen in einem Verkaufshäuschen anzubieten. Diese SB-Häuschen werden in der Regel vor dem eigenen Haus aufgestellt. Die SB-Schränke sind häufig wunderschön dekoriert und eine reine Augenweide. Allein schon die hübsche Präsentation lädt zum Kaufen ein und man stöbert gerne in den Regalen.

Möglicherweise ist es ratsam, je nach den Begebenheiten vor Ort, das Ordnungsamt zu kontaktieren, ob das Häuschen aufgestellt werden darf. Bei uns muss das Ordnungsamt den Standort genehmigen, auch wenn es Privatgrund ist. Das ist in jeder Gemeinde/Stadt unterschiedlich.

In der Regel sind es nicht allzu hochpreisige Artikel, die im Verkaufshäuschen angeboten werden, da so ein Büdchen ein gewisses Risiko darstellt und Diebstähle kaum zu vermeiden sind. Bezahlen kann der Kunde mit PayPal oder über eine Kasse – hier muss das Vertrauen groß geschrieben werden und eine Überwachung per Kamera ist vielleicht nicht die schlechteste Idee. Auf jeden Fall kann man mit einem SB-Schrank Aufmerksamkeit erregen und dadurch größere Aufträge generieren. Als Werbung funktionieren die Selbstbedienungshäuschen auf jeden Fall ganz gut.

Ein Regal in einem Geschäft vor Ort

Ähnlich beliebt sind Mietregale in einem Geschäft. Hier kann man seine Artikel gegen eine Miete oder eine Gebühr präsentieren. In der Regel wird monatlich eine Abrechnung erstellt mit den verkauften Waren und den zu zahlenden Gebühren. Läden, die sich auf handgemachte Produkte spezialisiert haben und Mietregale anbieten werden in letzter Zeit immer häufiger.

Manchmal gibt es Kooperationen: ein Wollgeschäft z.B. bietet ein Mietregal an für selbstgestrickte Socken oder Pullover. Oder ein Dekorationsgeschäft, dass neben seinem normalen Sortiment lokale Künstler und Handwerker unterstützt, indem es deren Produkte ausstellt.

Achte bei den Mietregalen und Kooperationen unbedingt darauf, dass ein ordentlicher Vertrag angeboten wird.

Internet? Ja? Nein? Vielleicht?

Neben den Möglichkeiten zum Verkauf vor Ort gibt es selbstverständlich das Internet. Onlineshopping ist heute völlig normal und Standard – das gilt genauso für den Handmade-Bereich. Es gibt sogar große Verkaufsplattformen, die sich auf Handmade spezialisiert haben. Der Markt dafür ist vorhanden und erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit.

Am bekanntesten ist natürlich Etsy. Der amerikanische Konzern bietet inzwischen weltweit den größten Online-Marktplatz für Handmade, Vintage und Material. Auch in Deutschland erfreut sich Etsy größter Beliebtheit und hat gerade in der Pandemiezeit sehr an Kaufkraft gewonnen. Bei Etsy führt man einen kleinen eigenen Shop.

Es ist so als würde die Kundschaft über einen großen Markt schlendern und sich die unterschiedlichen Stände ansehen. Jeder Stand verkauft etwas anderes, ist anders dekoriert und hat eine andere Verkäuferin.

Dem Thema Online-Verkauf über Handmade-Marktplätze widme ich einen eigenen Blogpost.

Mini-Portemonnaie aus Cord

Praktisch, vielseitig und einfach niedlich!

Wer kennt es nicht: du bist unterwegs, brauchst nur ein bisschen Kleingeld für ein Bahn- oder Busticket oder für einen kleinen Snack zwischendurch und nur deshalb schleppst du deine große Geldbörse mit. Dabei würde ein einfaches Mini-Portemonnaie, das du in die Jackentasche stecken kannst, schon reichen.

Handgefertigte Mini-Portemonnaies aus Cord in verschiedenen Farben

Die Lösung ist ein hübsches kleines Etui, das es in meinem Shop in schönem Cord oder flauschigem Breitcord gibt. Das Mini-Portemonnaie aus Cord fertige ich in der Größe 14 x 9 cm an. Das reicht, um etwas Bargeld, die Kreditkarte oder den Personalausweis darin unterzubringen.

Vielseitigkeit ist das Motto

Aber das Mini-Täschchen ist eben nicht nur als Portemonnaie zu gebrauchen. Da kommst du ins Spiel: für mehr Ordnung in der Handtasche (ich weiß wovon ich schreibe … ) ist das süße Täschchen unverzichtbar. Zur Aufbewahrung von Hygieneartikeln, Lippenstift und Co., Tabletten, Haarspangen und noch vielem mehr ist das kleine Etui bestens geeignet. Wofür würdest du es verwenden?

Vier Mini-Täschchen aus Breitcord in verschiedenen Farben

Der Clou: der Reißverschluss ums Eck

Es gibt viele Mini-Portemonnaies aus Cord auf dem Markt, aber nur meins hat den Reißverschluss ums Eck. Ich habe eine Weile daran herumgetüftelt, denn ich wollte, dass es erstens praktisch ist, zweitens gut aussieht und drittens für Hobbynäherinnen nachnähbar ist. Der Reißverschluss ums Eck ist deshalb so praktisch, weil sich dadurch das Täschchen etwas weiter öffnen lässt – nicht zu weit, damit nicht gleich alles herauskullert, aber dennoch so weit, dass man auch an die Centmünzen problemlos rankommt.

Kleine Cordtäschchen in verschiedenen Farben.

Du findest ein große Auswahl an diesen Täschchen in meinem Shop: HIER

Ich biete die Mini-Portemonnaies in unifarbenem Cord und Breitcord an. Die Farbpalette reicht von Wollweiß bis Schwarz, Rosa bis Türkis, und Greige bis Anthrazit. Da wird bestimmt etwas für dich dabei sein. Ich freue mich sehr auf deinen Besuch in meinem Shop! 🙂

Selber nähen – leicht gemacht!

Das ist ja verrückt! Ich zeige dir, wie du das Mini-Etui auch selbst nähen kannst. Dazu findest du HIER eine bebilderte Nähanleitung.

Mini-Etui Allerlei in flauschigem Breitcord und vier verschiedenen Farben.

Wenn du also Freude am Nähen hast, bist du gerne eingeladen, dir dein persönliches Mini-Etui zu nähen. Bitte beachte folgendes:

Rechtliches

Die Rechte an der Anleitung und den Fotos zum Etui „Allerlei“ liegen bei SuGar Design Susanne Garvens. Wenn du dein genähtes Etui „Allerlei“ auf deinem Blog, deiner Facebook-, Instagram-, Pinterestseite etc. zeigen möchtest, dann nur mit folgender Angabe: „Genäht nach der Anleitung Etui „Allerlei“ von Susanne Garvens www.sugardesignkreativ.de“. Idealerweise gibst du eine Verlinkung an (website, facebook oder instagram), gerne auch unter dem Hashtag #etuiallerlei

Falls du das Etui „Allerlei“ gewerblich verkaufen möchtest, benötigst du von mir, Susanne Garvens, eine Lizenz zum Verkauf. Außerdem müssen Quelle und Urheber genannt werden. Bitte kontaktiere mich per E-mail.

Jetzt neu: Innenfutter wählbar

Auch die süßen kleinen Minis bekommen ein Update: du kannst jetzt zwischen drei verschiedenen Innenfuttern wählen! Ganz exklusiv nur in meinem SHOP.

Zur Auswahl stehen das bunte Blätter-Innenfutter aus Baumwollstoff, der uni-graue Baumwollstoff und der abwaschbare (beschichtete) Baumwollstoff in grau mit einem weiß grafischen Muster.

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