Einzigartige DIY Grußkarten mit vielseitigen Motiven

Um einzigartige DIY Grußkarten selbst zu gestalten, benötigst du nicht viel Material. Cardstock oder Tonkarton als Grundlage, Schere und Lineal, Klebstoff, Farben, Buntstifte, Fineliner oder Stempel; vielleicht hast du sogar fertige Stanzteile oder buntes Papier. Das wichtigste ist deine Lust auf kreatives Gestalten. Dann klappt es mit den Grußkarten und du kannst ohne viel Aufwand eine hübsche Freude für deine Lieben gestalten.

Ich gebe dir hier im Folgenden ein paar Anregungen und Kartenideen. Die dargestellten Karten kannst du aber auch hier schon fertig kaufen.

So ein Aquarellbild macht schon was her. Falls du noch einen alten Tuschkasten und einen Rundpinsel aus der Schulzeit hast, kannst du eigentlich schon mit so einem Tulpenbild loslegen. Das Besondere hier ist der leere Streifen für die Beschritung. Hier verwendest du, falls vorhanden einfach einen Streifen Washi-Tape oder auch Kreppband. Achte darauf, dass das Klebeband nicht zu sehr klebt. Dann malst du deine Blumen oder ein Motiv deiner Wahl auf die Karte und übermalst dabei auch den Klebestreifen. Wenn die Farben getrocknet sind, kannst du ihn vorsichtig abziehen. Darunter hast du nun Platz, einen kleinen Text aufzuschreiben. Wenn es mit der Handschrift hapert, kannst du vielleicht den Gruß ausdrucken und aufkleben.

Die Tulpen aus dem Beispiel malen sich ganz leicht. Nacheinander mit den Farben des Regenbogens malst du einen bunten Klecks neben den nächsten. Dabei dürfen sich die Farben auch gerne berühren und ineinanderlaufen – das macht schöne und durchaus gewünschte Effekte. Die Pflanzenstiele sind einfach schwungvoll gemalte grüne Linien. Mehr braucht es nicht. 🙂

Einzigartige DIY Grußkarte mit Stempelmotiven

einzigartige DIY Grußkarten mit Meerschweinchenmotiv

Falls du vielleicht einen (oder) mehrere Motivstempel dein Eigen nennen darfst, kannst du diese ebenfalls mit Aquarellfarbe locker kolorieren. Vorausgesetzt ist allerdings, dass deine Stempelfarbe wasserfest ist.

Wie du hier bei der Meerschweinchenkarte (Motive von Gerda Steiner Design) siehst, habe ich die Blätter und Gurkenscheiben auf die Hintergrundkarte (Aquarellpapier) gestempelt und dann sehr locker mit grüner und gelber Aquarellfarbe ausgemalt und dabei die Ränder absichtlich übermalt. Die beiden Farben habe ich teilweise ineinanderlaufen lassen. Bleib dabei ganz locker, denn es gibt keine „Gesetze“ wie die Farben sich verhalten sollen. Es ist dabei sehr spannend zu sehen, wie sie miteinander reagieren und sich verbinden.

Das Meerschweinchen ist ebenfalls gestempelt und mit nur einer Farbe ausgemalt. Farbverlauf entsteht dabei durch immer mehr hinzugefügtes Wasser.

Noch weitere Karten zur Inspiration für einzigartige DIY Grußkarten findest du hier. Ein komplettes Bastelset mit fertigen Komponenten kannst du bei mir im Shop bestellen.

Mit Fineliner und Aquarellfarbe hübsche einfache Motive gestalten

Wenn du keine Stempel besitzt, ist das nicht tragisch. Im Gegenteil, ohne großes Können kannst du recht einfache Motive zeichnen und ausmalen.

Kundenauftrag für eine Karte zum Abschied einer Arbeitskollegin. Alles Gute für den neuen Job.

Die Blätter zeichnest du mit einem schwarzen Fineliner auf etwas dickeres Papier. Wenn du so wie im Beispiel, die Blätter gerne mit Aquarellfarbe ausmalen möchtest, empfehle ich mindestens eine Grammatur von 200g/m², eher mehr, damit sich das Papier durch die Feuchtigkeit nicht zu stark wellt. Diese Karte kannst du hier bestellen.

Du kannst die Blätter auch mit Bleistift vorzeichnen, falls du dir unsicher bist. Wie immer kommt es auch hierbei nicht auf Perfektion an, sondern darum, dass du Spaß am Kreativsein hast. Gerade das Unperfekte macht den Reiz der Doodles aus. Lass dir Zeit dabei und probiere unterschiedliche Formen und Schraffuren aus.

In diesem Beispiel habe ich die fertigen Blätter ausgeschnitten und auf meine vorbereitete Karte aufgeklebt.

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Mixed Media Art im Miniformat

Für ein kleines Kunstprojekt zwischendurch habe ich mir aus der Papierrestekiste ein paar Kraftkartonstücke herausgefischt. Meine Idee war ein Mixed Media Art im Miniformat – Projekt.

Kraftkarton ist ein sehr attraktiver Untergrund für Mixed Media Techniken. Das dunkle Papier bringt manche Farben besonders zum Leuchten, wenn sie ordentlich pigmentiert sind. So kann man mitunter großartige Effekte erzielen. Aber diesmal wollte ich den Kraftkarton nur als Kontrast zu helleren Farben verwenden und habe ihn so zugeschnitten, dass ich später das fertige Werk auf einen Kartenrohling aufkleben kann. Als Maß habe ich 13,8 x 9,5 cm genommen.

Gesso bietet die nötige Unterlage für das Kunstprojekt.

Der erste Schritte ist eine Grundierung aufzutragen. Das mache ich in der Regel mit Gesso. Hier wollte ich mir mit dem weißen Gesso eine Art Leinwand schaffen. Man kann das Gesso auch mit einem Pinsel auftragen. Dann erhält man eine Struktur, bei der man noch die Pinselstriche erkennt. Mit einem Spachtel kann man das Gesso glatter auftragen. Eine alte Plastikkarte funktioniert auch prima. Aber auch bei dieser Methode habe ich etwas Struktur eingearbeitet, was auch so gewünscht ist.

Der Hintergrund für Mixed Media Art im Miniformat entsteht.

Jetzt entsteht Schritt für Schritt der Hintergrund für die Mixed Media Art im Miniformat. Dazu habe ich Gouachefarben zu einem hellen grau-blau gemischt und intuitiv – oder anders gesagt: wild – aufgepinselt. Ein paar Akzente mit einer Gouache in orange-braun sind nach dem Trocknen allerdings fast wieder verschwunden. Das sollte dich aber nicht kümmern, wenn es gefällt. Die Farbe macht, was sie machen muss. Sie läuft und verändert sich und so entstehen die interessantesten Effekte und Strukturen.

Mit ein paar Schnipseln aus alten Buchseiten habe ich noch mehr haptische Struktur in das Bild gebracht. Allerdings wollte ich es bei dem kleinen Format nicht übertreiben. Das Bild soll nicht überladen sein. Die Buchseiten habe ich übrigens mit Kaffee künstlich gealtert. (Kaffeepapier) Zum Aufkleben nehme ich gerne ein Acryl Medium oder einen Weißleim (Bastelkleber, Tacky Glue, o.ä.). Aber du kannst auch einen Klebestift verwenden.

Um den Grunge-Look entstehen zu lassen, kommt nun ein Textstempel zum Einsatz und ein wasservermalbarer schwarzer Buntstift. In diesem Falle verwende ich gerne den Stabilo All. Dieser hat die wunderbare Eigenschaft wirklich sehr schwarz zu sein und auf sämtlichen Oberflächen sehr gut zu haften. Mit dem Stift habe ich ganz locker ein paar unordentliche Linien nachgezeichnet und diese dann mit einem dünnen Pinsel mit etwas Wasser intensiviert und verwaschen.

Das Motiv der Mixed Media Art im Miniformat wird mit einem Acrylmarker gezeichnet.

Jetzt beginnen endlich die Feinheiten. Derzeit male ich ständig Blumen, also auch diesmal wieder. Dabei werden es immer Blumen der Gattung „undefinierbar und krakelig“. 🙂 Dazu habe ich zunächst einen schwarzen Acrystift mit möglichst dünner Spitze verwendet. Male die Blume oder dein Motiv ganz frei und intuitiv. Es gibt kein Falsch! Deinen inneren Kritiker solltest du versuchen auszuschalten. Ich weiß durchaus, dass das alles andere als einfach ist. Das Ergebnis zählt. Und es wird dich zufrieden machen, weil du etwas geschaffen hast. Es ist für dich, niemand anderes muss das Bild sehen, wenn du das nicht möchtest.

Mit schimmernden Aquarellfarben werden die Blumen ausgemalt.

Die Blümchen habe ich nun mit Aquarellfarben locker ausgemalt. Was man auf dem Foto leider nicht sehen kann, ist dass es Farben mit einem perlmuttartigen Schimmer sind. Das wirkt besonders edel und gefällt mir richtig gut.

Eine schöne Blumenkarte in Mixed Media Art im Miniformat

Vollendet wird das Mixed Media Art Projekt mit einem dünnen Fineliner, mit dem ich die Blumen nochmal krakelig nachzeichne, auch mehrmals – bis es mir gefällt. Mit dem weißen Acrymarker habe ich noch etwas Fake-Schrift fabriziert als Dekoelement. Den letzten Schliff bekommt die Karte mit gekauften Wortstickern.

Vielleicht konnte ich dir mit meinem Blog-Beitrag etwas Inspiration bringen und du wagst dich an ein Mixed Media Art Projekt im Miniformat heran. Dafür kannst du die Materialien verwenden, die du zu Hause hast und mit den Farben experimentiern und entdecken, wie sie sich verhalten und miteinander agieren. Mach dir nicht so viele Gedanken über das WIE, sondern leg einfach los! Und hab‘ Spaß dabei! 🙂

Auf ähnliche Art und Weise sind auch noch diese Margeritenkarten entstanden, nur dass ich hier anstatt mit Aquarellfarben die Blüten mit Woodys koloriert habe.

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Kaffeepapier selber machen

Für viele Bastelarbeiten möchte man gerne ein Papier verwenden, dass einen Vintage-Look aufweist. Das funktioniert wunderbar mit Kaffeepapier. Um dieses selber herzustellen, brauchst du nur zwei Dinge: Papier und, wie sollte es anders sein, Kaffee! Schon kannst du dein Kaffeepapier selber machen.

Für viele Arbeiten im Mixed Media Bereich und für das Journaling wird gerne altes Papier verwendet. Man macht sich dabei das Vergilbte zu Nutze, um den beliebten Vintage-Effekt zu bekommen. Doch leider sind die gewünschten Papiere häufig allzu neu und strahlend weiß. Da hilft nur selber färben. Zum Glück geht das sehr einfach und du hast schnell den Bogen raus wie du dein Kaffeepapier selber machen kannst.

Verschiedene Varianten von Kaffeepapier selber machen

Auch wenn ich das gealterte Papier immer Kaffeepapier nenne, muss es nicht zwingend Kaffee zum färben sein. Schwarzer Tee eignet sich ebenso wie auch Walnusstinte. Dabei hat jede Art des Färbens ihre Eigenheiten. Walnusstinte erzeugt einen kräftigeren Braunton, wogegen Tee nicht ganz so stark färbt. Dabei spielt sicher auch die Sorte des Tees eine Rolle. Da ich aber kein Teetrinker bin, habe ich bisher noch keine Erfahrung mit dem Färben mit Tee.

Was brauche ich?

Einfache Antwort: Kaffee! Ich verwende am liebsten löslichen Kaffee und braue daraus eine sehr starke Mischung, damit die Färbung schnell geht.

Desweiteren brauchst du noch ein flaches Gefäß wie z.B. eine Auflaufform, in das du dein Papier legen kannst. Ein möglichst großer Pinsel ist auch emfehlenswert. Stelle dir auch ein oder zwei Tassen bereit und etwas Salz. Wenn du hast, nimm ein grobkörniges Salz.

Papier! Du kannst einfaches Kopierpapier verwenden. Schön sind auch Buchseiten, Landkarten aus einem Reiseprospekt oder Reste von Motivpapieren. Nimm das, was du im Haus hast! Auch mit Butterbrotpapier lassen sich tolle Effekte erzielen.

Das waren im Prinzip schon die Zutaten.

Kaffeepapier selber machen: los geht’s!

Den Kaffee solltest du abkühlen lassen, bevor es ans Papieraltern geht. Du hast nun zwei Möglichkeiten: lege dein Papier in die flache (Auflauf-) Form und begieße es mit Kaffee (oder Tee). Mit dem Pinsel kannst du, wenn nötig, die Farbe etwas verteilen. Wenn du mit dem Färbungsgrad zufrieden bist, nimm das Blatt aus der Flüssigkeit, lasse es abtropfen und lege es möglichst flach zum Trocknen beiseite.

Die andere Variante ist ohne Auflaufform. Ich mache das immer auf der Küchenarbeitsplatte, weil diese leicht wieder zu reinigen ist. Du legst also dein Papier flach auf die Arbeitsplatte und bemalst mit dem Pinsel und dem Kaffee/Tee das Blatt. Sei großzügig mit der Flüssigkeit, damit sich alles schön einfärbt.

Um noch ein paar Spezialeffekte in die Färbung zu bringen, kannst du in den noch feuchten Kaffee Salzkörner einstreuen. Das Salz nimmt die Farbe auf und so entstehen sehr interessante Effekte. Probier es aus!

Buchseiten mit Kaffee gealtert, besprengelt und eingefärbt.

Genauso kannst du mit den Tassen, Kaffeeringe aufs Papier bringen. Dazu stellst du die Tasse einfach auf das nasse Papier und wartest eine Weile. Lass es nicht ganz antrocknen, weil sich die Tasse sonst eventuell nicht mehr vom Papier lösen lässt. Der Tassenboden hinterlässt nach wenigen Minuten einen schönen Kaffeering – in diesem Fall ist das erwünscht. 😉

Mit dem Butterbrotpapier kannst du schöne Knitterpapiere herstellen. Dazu zerknüllst du das Butterbrotpapier ordentlich, faltest es wieder auseinander und färbst es dann ein. In den Knickfalten sammelt sich der Kaffee und färbt diese Stellen sehr kräftig ein.

Bring Farbe ins Spiel!

Zum guten Schluss möchte ich dich noch dazu anregen, wenn du magst etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Ich habe gute Erfahrungen mit den Shimmer Powdern von Nuvo gemacht, aber grundsätzlich sind alle Pigmente dafür geeignet. Oder du nimmt wasserlösliche Farben wie Aquarellfarben.

Kaffeepapier kombiniert mit Farbpigmenten

Die Pigmente habe ich in den noch feuchten Kaffee mit aufs Papier gebracht und verlaufen lassen. Ich finde die Effekte ganz bezaubernd und man kann herrlich herumexperimentieren.

Es gibt sicherlich noch viele andere Möglichkeiten wie man tolle Effekte beim gealterten Papier erzielen kann. Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben und wünsche dir sehr viel Spaß beim Experimentieren.

Im Mixed Media Bereich findest du noch ein paar Anregungen, was du mit deinem selbst gemachtem Kaffeepapier gestalten kannst.

Fertiges Collagenpapier findest du hier.

Karten in Aquarelltechnik schnell gemacht

Mit Aquarelltechnik kannst du recht schnell und einfach wundervolle Effekte erzielen und z.B. wunderschöne Grußkarten oder Geschenkanhänger selber basteln. Wie du Karten in Aquarelltechnik erstellen kannst, möchte ich dir hier am Beispiel einer einfachen gemalten Blüte zeigen.

Geburtstagskarte mit Torte und Blüte in Aquarelltechnik

Was du dafür benötigst, ist eigentlich nicht viel. Hast du einen Wasserfarbkasten aus der Schule, einen mitteldicken Rundpinsel und ein Blatt dickeres Papier? Im Idealfall nimmst du richtiges Aquarellpapier, aber blanko Karteikarten in weiß (ohne Lineatur) funktionieren auch. Wenn du sogar über Aquarellfarben verfügst, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Fehlt nur noch der Fineliner in schwarz und es kann losgehen mit den Karten in Aquarelltechnik.

Schnell gemachte Karten in Aquarelltechnik kannst du auch mit einem Zitronenmotiv verzieren.

Was du malst oder skizzierst ist Nebensache. Es geht nur darum, loszulegen. Dabei kommt es überhaupt nicht auf Perfektion an. Vielmehr solltest du deine Gedanken loslassen und das Tun deinen Händen überlassen. Du wirst staunen, was alles in dir steckt. Die sommerliche Zitronenkarte ist für mich ein Highlight, weil ich die Farben einfach liebe. Erst dachte ich, dass ich keine Zitronen malen kann, aber dann ging es doch. Einfach so, ohne nachzudenken. 😉

Aber nun zur Blüte: Du musst nicht mit Bleistift vorzeichnen, aber wenn du dich sicherer mit einer Vorzeichnung fühlst, dann nimm erst den Bleistift und zeichne möglichst leicht und dünn vor, damit du später alles gut wegradieren kannst. Ich empfehle aber, sofort den Fineliner zu verwenden.

Ich habe den Fineliner in einer Stärke von 0,3 verwendet. Wie du auf dem Bild schon siehst, ist die Blüte weit weg von Perfektion! Mit unterschiedlich großen und breiten Blütenblattformen habe ich so die Blume geformt. Einzige Regel dabei ist, immer zur Mitte spitz zulaufend zu zeichnen.

Schritt zwei erfolgt mit einem etwas dünneren Fineliner (0,2), was aber nicht zwingend wichtig ist. Ich habe hier zügig alle Linien noch einmal nachgezogen. Was dabei entsteht, ist ein Krakel-Effekt. Die Form wirkt dadurch etwas verschwommen. Aber das ist so von mir gewollt. Als verfeinerndes Detail kannst du noch die Staubfäden/Blütenpollen einzeichnen.

Karten in Aquarelltechnik gestalten und Blüten malen

Schon ist deine Blüte bereit, Farbe zu bekommen. Ich habe dafür die größeren Blütenblätter zunächst leicht mit klarem Wasser angefeuchtet und dann erst mit Farbe den äußeren Rand eingefärbt. Die Pigmente verteilen sich so ganz von alleine auf dem Papier, aber nur dort, wo genug Wasser ist. So kannst du die Blüte ausmalen wie es dir am Besten gefällt. Ich habe in die Mitte noch einen Klecks kräftigen Gelbs gegeben. Weil es so viel Spaß macht, habe ich noch mehr pinke Blüten kreiert.

Um Karten in Aquarelltechnik wie in meinem Beispiel zu gestalten, kommst du um das Ausschneiden der Blüte nicht herum. Schneide möglichst gleichmäßig mit einem schmalen Rand die Blüten aus. Und nicht vergessen: nicht die Schere drehen, sondern das Papier! Auf die gleiche Art, nur ohne Krakel-Look habe ich noch ein paar Blätter gemalt. Das Ergebnis meiner Bastelei aus diesem Beispiel ist ein hübscher Geschenkanhänger geworden.

Ich hoffe, du hast viel Spaß beim Nachbasteln! Nur Mut, einfach machen!

Geschenkanhänger mit Aquarellblüte

Falls du nicht über die nötigen Materialien verfügst oder dein Alltag dir zu wenig Zeit zum kreativen Malen lässt, du aber dennoch gerne solche oder ähnliche Karten in Aquarelltechnik basteln möchtest, habe ich eine Alternative für dich. Schau gerne in meinem Etsy-Shop vorbei. Dort findest du ein Bastelset für vier Karten und zwei Geschenkanhänger mit bereits fertig gemalten und geschnittenen Motiven. Das Bastelset hilft dir dabei, Karten nach deinem kreativen Geschmack zu gestalten. Du brauchst lediglich ein bisschen Klebstoff. 🙂

Handgemachte Geburtstagskarten

Schon wieder steht ein Geburtstag im Freundeskreis oder der Familie an und du brauchst dringend eine hübsche Karte? Handgemachte Geburtstagskarten sind etwas Besonderes und zeigen dem Beschenkten deine Wertschätzung. Hier findest du ein paar Anregungen.

Gutscheine für den Shoppingausflug kann man gut in einer Gutscheinkarte verpacken.

Bei handgemachten Geburtstagskarten gibt es natürlich auch einige Variationen wie diese Gutscheinkarten. Als Verpackung für einen Shoppinggutschein kommen diese einzigartigen Grüße sicherlich sehr gut an. Die Kleidchen sind auf selbstgemachtem Hintergrundpapier mit der Hand (Fineliner) gezeichnet. Daher ist jede Karte ein Unikat.

Eine handgemachte Geburtstagskarte mit Motorrad nicht nur für Männer

Hast du einen Motorradfan in deinem Bekanntenkreis? Dann ist vielleicht diese Karte genau das Richtige, um zum Geburtstag zu gratulieren. Wahlweise kann links noch eine Zahl (Alter) aus silbernen Zahlen eingefügt werden.

Ich wünsche dir viel Glück zum Geburtstag steht auf dieser  handgemachten,pastelligen Blumenkarte

Eine süße blumige Geburtstagskarte passt doch immer. Besonders, wenn es eine handkolorierte Karte ist. Ich habe hier die einzelnen Blüten gestempelt und mit Aquarellfarben koloriert. Dann habe ich die einzelnen Blumen ausgeschnitten und aufgeklebt. Mit den zarten Pastellfarben ist diese Karte besonders in den Frühlings- und Sommermonaten ein stimmungsvoller Hingucker und wird viel Freude bereiten.

Aquarellkarten mit Liebe gemalt

Ein Papierflieger auf der handgemachten Geburtstagskarte

Mit Aquarellfarben kann man bezaubernde und einzigartige Bilder erschaffen ohne viel Aufwand. In diesem Fall habe ich mit Farbkleksen als Hintergrund gearbeitet. Der Papierflieger ist mit Fineliner gezeichnet. Als Kontrast und besonderen Hingucker hat das Herzchen noch ein kräftiges Aquarellrot bekommen. Diese Karte ist nicht nur als Geburtstagskarte zu verwenden, sondern sie kann durch ihren neutralen Gruß zu sehr vielen Gelegenheiten verschenkt werden.

Handgemachte Geburtstagskarten mit Auto und Luftballons

Handgemachte Geburtstagskarten im Shop

Falls du handgemachte Geburtstagskarten gerne kaufen möchtest und dir eine von den gezeigten gefallen hat, schau gerne mal in meinem Shop vorbei. Aber meine Beispiele dienen auch als Anregung, um selbst kreativ tätig zu werden. Vielleicht kannst du die ein oder andere Idee für deine eigenen Basteleien umsetzen. Es würde mich sehr freuen! Viel Spaß beim Basteln!

Hier findest du noch weitere Ideen für Geburtstagskarten.

Das schnelle Mini-Buch

Ein sogenanntes Zine (abgekürzt von magazine) ist ein schnell hergestelltes Büchlein aus einer Din A4-Seite. Das Papier darf nicht zu dick sein, denn das schnelle Mini-Buch wird im Prinzip nur gefaltet.

das gefaltete schnelle Mini-Buch

Man kennt Zines z.B. auch als FanZine oder sogar schon seit den 1940er Jahren als Veröffentlichungsmedium im Comic- und Science Fiction-Bereich. Das erklärt sich daher, dass man mit einer Din A4-Seite ein Heftchen mit 8 Seiten erstellen kann und daher einen geringen Druckaufwand hat.

Für die kreative Gestaltung speziell im Mixed Media Bereich, aber auch als eine Art Grußkarte, bietet so ein Zine eine vielzahl von Möglichkeiten. Da kann man sich richtig austoben. 🙂

Das schnelle Mini-Buch aus einer A4-Seite

Nimm dir ein beliebiges etwa Din A4-großes Blatt Papier für dein Zine. Achte darauf, ein möglichst dünnes Papier zu verwenden, denn sonst wird das Falten schwierig. Dieses Blatt Papier kannst du nun, wenn du möchtest, bemalen. Oder du verwendest ein bereits gestaltetes Papier. Ich verwende auch gerne z.B. Kaffeepapier oder „Kleckspapiere“, die ich als Unterlage oder Schmierpapier benutzt hatte. So wird nichts vergeudet – weder Farbe noch Papier.

Wie sich am Ende die Seiten verteilen, siehst du auf dem folgenden Foto:

Die Papiervorlage für das schnelle Mini-Buch

Du faltest also erst einmal die beiden langen Seiten möglichst genau aufeinander und fährst die Falzkante mit einem stumpfen Gegenstand oder einem Falzbein sauber nach. Dann klappst du das Papier wieder auf und faltest die kurzen Seiten aufeinander. Wieder wird die Seite aufgefaltet und nun werden zum Schluss nochmal die beiden kurzen Seiten gefaltet und zwar zur Mitte hin. Das Resultat sollten acht gleich große Felder sein wie auf dem Foto zu erkennen ist.

Nun musst du noch einmal die beiden kurzen Seiten aufeinanderlegen und mit der Schere einen Schnitt auf der mittleren Falz machen (bis zum Knick), so dass der Schnitt nur die Länge der mittleren Felder/Seiten hat.

Jetzt wird gefaltet

Die beiden langen Seiten legst du nun wieder aufeinander und zwar so, dass du den Schnitt auseinanderklappen kannst.

Nun schiebst du – wie hier auf dem Bild die Seiten 2 und 5 – die äußeren Seiten zusammen und kannst die Seiten zu einem Büchlein zusammenfalten. Probier es aus! Es geht ganz leicht. Ich empfehle, noch einmal mit dem Falzbein alle Kanten nachzuziehen, bevor der kreative Teil beginnt.

Der Spaß beginnt

Wie gestalte ich mein Zine? Das kommt ganz darauf an, was der Verwendungszweck des Mini-Buchs sein soll. Möchtest du eine kleine Geschichte erzählen, die du mit Sketchnotes illustrierst? Oder kennst du vielleicht ein inspirierendes Gedicht, das du hineinschreiben möchtest? Magst du das schnelle Mini-Buch als Glückwunschkarte gestalten? Es gibt so viele Möglichkeiten.

Ich habe hier ein paar Techniken und Inspirationen aus einem Mini-Workshop einfließen lassen und ein Blumenbuch geschaffen.

Ein anderes Beispiel ist mein Häuser-Zine. Hier habe ich mit verschiedenen Collagenelementen aus Schnipseln gespielt und an den Seiten Häuser mit schwarzem Acrylstift skizziert. Das verwendete Journalpapier ist selbstgemachtes Kaffeepapier.

Eine Seite aus einem Mini-Buch

Mit kleinen bereits vorbereiteten Papier-Dekos, auch Collage Fodder genannt, lassen sich auch wunderbare Mini-Seiten gestalten.

Ich werde bestimmt noch weitere Zines gestalten, denn das schnelle Büchlein macht so viel Spaß, weil man zügig ein Resultat in den Händen hält und außerdem die vielen kleinen Restschnipsel gut verarbeiten kann.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben. Danke an die Kreasphäre als Inspirationsgeber.

Das Rolodex Projekt

Ein Rolodex ist ein Relikt aus vergangener Zeit als man noch Adressen und Telefonnummern in entsprechenden Büchern aufschrieb. Der Rolodex ist also eine Karteisammlung mit vielen Karteikarten, die in einem Drehgestell hängen. Dadurch ist jede Telefonnummer sehr schnell zu finden. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, auch für Visitenkarten – wofür sie auch heute noch verwendet werden.

250 Karteikarten fasst der Rolodex

Mein Exemplar ist ein Rolodex Mini. Die Kärtchen sind nur 45 x 83 mm klein und stellen gestalterisch eine große Herausforderung dar. Da sind sogar ATCs größer :-). Ursprünglich diente diese Miniversion wohl zur Katalogisierung von Fax-Nummern und passte mit seiner kompakten Größe neben jedes Faxgerät. Aber wer hat heutzutage noch ein Faxgerät? Daher habe ich dieses Schätzchen sehr günstig auf dem Flohmarkt ergattert und zu einem Art Journal der anderen Art umgewandelt.

Wie kommt man denn auf sowas?

Die Idee dazu hatte ich natürlich aus den Weiten des Internets. Es gibt sogar Stanzen dafür zu kaufen, um sich die Karteikarten selber herzustellen. Allerdings passen die leider nicht zu meinem Mini.

Der Rolodex in neuem Gewand

Falls du im Keller oder auf dem Dachboden noch so einen alten Rolodex versteckt hast, wirf ihn nicht weg, denn es macht irre viel Spaß, die alten Karteikarten wieder mit Leben und Farbe zu füllen. Ich fange gerade erst an damit und habe auch noch einiges vor mir, denn es sind insgesamt fast 250 leere Karten, die verschönert werden wollen.

Wie soll ich die Karten gestalten?

Bisher habe ich in Mixed Media und in Collagentechnik ein paar Kärtchen gestaltet. Dabei versuche ich darauf zu achten, dass die beiden gegenüberliegenden Karten irgendwie thematisch mehr oder weniger zusammenpassen.

Das gelingt mir mal mehr oder weniger gut. Aber da die Karten schließlich immer herausnehmbar sind, kann ich auch später immer noch die Reihenfolge ändern. Ich bearbeite beide Seiten. Da die Kärtchen aus recht dünnem Papier bestehen – meiner Meinung nach dünner als normale Karteikarten – habe ich bisher alle vor dem Bemalen und Bekleben mit Gesso grundiert.

Welche Materialien und Techniken eignen sich für den Rolodex?

Alles! Es ist eben nur alles viel kleiner. Mixed Media ist gut geeignet. Die Collagentechnik ermöglicht dir, wirklich die kleinsten Schnipsel aus deiner Restekiste zu verabeiten. Stempel und Stanzen habe ich auch bereits verwendet. Dafür sind die Karten ideal – man muss einzig die Größe beachten. Dabei ist es allerdings nicht erforderlich, genau die Maße der Karten zu beachten. Du kannst auch darüber hinaus gehen. Ich persönlich möchte meinen Rolodex aber auch noch drehen können.

Meine nächsten Versuche werden reine gestempelte Karten werden. Ich kann mir allerdings auch sehr gut vorstellen, Sprüche und Affirmationen auf den Karten zu lettern – wenn ich lettern könnte 😉

Dir fallen bestimmt noch ganz andere Möglichkeiten ein, wie man die Karten gestalten kann und so ein ganz persönliches drehbares Art Journal erstellen kann. Ich freue mich, wenn meine Bilder dir eine kleine Anregung geben und du vielleicht einen alten Rolodex hervorholst und zu neuem Leben erweckst.

Noch mehr Hangtags für Ostern

Mit Hangtags für Ostern kannst du deine Präsente hübsch dekorieren und gibst ihnen einen besonderen Look. Dem Beschenkten wird sofort auffallen, dass der Geschenkanhänger für Ostern keine 08/15-Ware aus dem Discounter ist, sondern mit viel Liebe von Hand gemacht wurde. So wird deine Geschenkverpackung zu etwas Besonderem und der oder die Beschenkte freut sich über die Aufmerksamkeit.

Hangtags für Ostern mit verrückten Hühnern im 4er Set
Ostergrüße mit Huhn

Die Geschenkanhänger für Ostern mit den verrückten Hühnern sind zum Teil handgezeichnet und handkoloriert. Die Hühner sind ein Stempelset der Firma „create a smile“, die ich von Hand ausgeschnitten und aufgeklebt habe. Wer witzige Geschenkdeko mag, liegt mit diesen Hangtags genau richtig. Du findest die Geschenkanhänger natürlich in meinem Shop, in dem ich die Hangtags für Ostern mit den verrückten Hühner im 4er-Set anbiete. Schau gerne mal vorbei.

Die hängenden Ostereier habe ich alle mit Fineliner selbst gezeichnet. Mit Alkoholmarkern habe ich die sowohl die Eier als auch die Hühner etwas koloriert. Frühlingshafte Grüntöne passen gut zu den fröhlichen Hühnern. Die gelb-weiße Baumwollschnur unterstreicht dies.

Hangtags für Ostern mit witzigen Hasen

Hasen sind natürlich das zentrale Osterthema neben Hühnern und Eiern. Ich finde besonders diese niedlichen Hasenpopos einfach goldig und wunderschön passend zu allen Kleinigkeiten, die man so an Ostern verschenken möchte. Der natürliche Look durch das verwendete Kraftpapier passen besonders zu Frühjahr und Ostern, weil jeder diese Jahreszeit mit Natur, Erneuerung und Aufbruch verbindet.

Ganz neutral beschriftet mit „Für Dich“ können diese Geschenkanhänger aber auch noch für andere Gelegenheiten verwendet werden. Mit den passenden Baumwollschnüren kannst du deine Geschenkanhänger sofort am Geschenk befestigen oder anderweitig aufhängen. Vielleicht ist es auch eine gute Idee als Osterdeko an einem hübschen Weidenzweig oder als Deko am Fenster.

Mit vielen bunten Stanzteilen in Blütenform habe ich die Hangtags für Ostern verziert, denn bei solch farbenfrohen Ostergrüßen wird dir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Auch diese Anhänger sind alle handgemacht. Du findest sie in meinem Etsy-Shop solange der Vorrat reicht.

Drucken mit der Gelli Plate

Die Gelli Plate von Gelli Arts gibt es in verschiedenen Größen und Formen.

Die Gelli Plate ist eine – wie der Name schon sagt – gelartige Platte, etwa 2 cm dick, auf die man Farben aller Art auftragen kann. Die Gelli Plate fungiert im Grunde als Druckplatte. Wenn man mit seinem Farbenspiel zufrieden ist, legt man ein Papier auf und nimmt damit die Farbe ab und erhält einen Druck. Wie das Drucken mit der Gelli Plate genau funktioniert, erkläre ich dir im Folgenden.

Was ist die Gelli Plate?

Ich verwende die Gelli Plate von Gelli Arts für meine kreativen Klecksereien. Vermutlich gibt es noch andere Hersteller, die mir aber nicht bekannt sind. Ich habe auch gesehen, dass im Internet Rezepte kursieren, mit denen man sich eine Gelli Plate selbst herstellen kann. Aber dazu habe ich keine Erfahrungswerte, ob das funktioniert und wie haltbar das Ganze ist.

Du musst dir diese Gelplatte vorstellen wie Wackelpudding :-). Nur etwas fester. Man kann die Platte eindrücken, aber sie bleibt immer in ihrer ursprünglichen Form. Spitze Gegenstände sind allerdings nicht so bekömmlich für die Gelli Plate; ansonsten ist sie aber sehr pflegeleicht. Mit kaltem Wasser bekommt man sie gut sauber und man sollte sie mit den mitgelieferten Folien in der Originalverpackung aufbewahren, um sie so vor Verformung und vor Staub und Schmutz zu bewahren.

Der Unterschied zu einer anderen glatten Oberfläche wie z.B. Glas ist, dass die aufgetragene Farbe sich nicht zusammenzieht, wenn man mit dem Farbroller darüber rollt. Außerdem hält sie die Farbe länger feucht, was ein entscheidender Vorteil ist.

Vorbereitung für das Drucken mit der Gelli Plate

Zum Drucken für die Gelli Plate brauchst du vor allem Platz! Nicht so viel für deine Arbeitsfläche, aber du benötigst Platz zum Ablegen der bedruckten Papiere, die erstmal trocknen müssen. Bei mir verteilen sich die Blätter während so einer Gelli-Session auf allen möglichen Oberflächen, Tischen, Regalen, Fensterbänken, einfach alles, was zur Ablage dienen kann.

Deine Unterlage sollte abwaschbar sein. Du benötigst einen Farbroller (ich habe hier noch ein Uraltexemplar aus dem Kunstunterricht aus der Schulzeit), Schmierpapier zum Abrollen, Farben, Schablonen und bereits in der passenden Größe geschnittenes Papier. Die Schablonen kannst du auch selbst aus dickerem Papier schneiden, oder du verwendest Blätter und und Blüten aus dem Garten, Wollfäden, Papierschnipsel usw. Es muss nur flach sein, damit du mit dem Gummiroller die Farbe verteilen kannst.

Farbklekse auf weißer Grundierung

Der Farbauftrag

Ich habe Acrylfarben verwendet. Als Grundierung, also die erste Schicht auf der Platte, verwende ich meistens Gesso oder weiße Acrylfarbe. Dann kommt die Farbe ins Spiel. Wenige Farbklekse reichen schon. Du wirst schnell merken, dass man mit der Farbe sehr sparsam sein kann. Ich bin da immer etwas zu großzügig und habe deshalb im Anschluss dann mehr zum Reinigen.

Jetzt kommt der Gummiroller wieder zum Einsatz. Damit verteilst du die Farbe, so wie es dir gefällt. Es gibt keine Regeln. Ich habe in diesem Beispiel mit einer gekauften Stencil-Schablone gearbeitet. Diese ist aus sehr dünnem Kunststoff, woldurch sich die Farbe sehr gut in das Muster schiebt. Der letzte Schritt ist nun, dass ich noch einmal etwas Farbe aufgetragen habe – in dem Fall Smaragdgrün und Gold. Das wurde dann noch einmal kurz wild vertreilt und…

Das Ergebnis überzeugt

Jetzt ziehst du die Schablone von der Platte ab. Das Muster und die Farben sehen ganz schön wild aus, aber das ist absolut gewollt.

Jetzt legst du das Papier auf und drückst es gleichmäßig an. Ich streiche dazu mit der flachen Hand mehrmals über die gesamte Fläche. Nun wird es spannend: nimm dein Papier an einer Ecke vorsichtig hoch und ziehe das ganze Blatt dann gleichmäßig ab. Fertig ist dein erster Monoprint.

Man kann, sofern man möchte, auch noch von der Restfarbe auf der Gelli Plate einen Abzug machen, der dann wesentlich blasser wird. Aber ich finde, das hat auch seinen Reiz.

Du brauchst die Platte zwischendurch nicht zu reinigen. Trage einfach immer wieder deine Farben auf und freue dich über spannende Ergebnisse. Du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich finde, das Drucken mit der Gelli Plate macht mega viel Spaß und hat einen hohen Suchtfaktor. Ich muss mich schon immer selber bremsen, wenn das ganze Zimmer keine Ablagefläche mehr für neue Blätter zum Trocknen bietet. 🙂

Es gibt natürlich noch jede Menge andere Möglichkeiten, mit der Gelli Plate zu arbeiten, die ich unbedingt noch ausprobieren und auch vorstellen möchte.

Mit den bisherigen Monoprints habe ich Geburtstagskarten gewerkelt. Das zeige ich dir hier.

Karten basteln mit Gelli Prints

Ich habe das vergangene stürmische Wochenende genutzt, um mir einen Vorrat an Gelli Prints zuzulegen, um für das Karten basteln mit Gelli Prints vorbereitet zu sein. Auf diese Monoprint-Technik gehe ich in einem gesonderten Blogbeitrag ein.

Herausgekommen sind eine bunte Mischung aus wunderschönen Hintergrundpapieren. Ich habe auf 220g Skizzenpapier in weiß und auf 170g Papier in schwarz mit Acrylfarben gedruckt. Besonders die Farben in Gold und Silber haben es mir mit ihrem Metallic-Glanz angetan. Sparsam verwendet kann man damit tolle Akzente setzen.

Auf dem schwarzen Papier leuchten die Farben eindeutig mehr, aber ich finde die ganze Sammlung sehr gut gelungen. Sie inspiriert mich auf jeden Fall zu einer Reihe hübscher Grußkarten.

Karten basteln mit Gelli Prints

Ziel des ganzen Unternehmens ist, die selbstgestalteten Papiere als Hintergrund für Grußkarten zu nehmen. Dadurch bekommen die Karten einen ganz besonderen und exklusiven Touch, denn jeder Print ist absolut einzigartig. Je nach Gestaltung kann auch durchaus der Print ohne weitere Bearbeitung das Hauptmotiv der Karte darstellen. Der Kreativität sind wie immer keine Grenzen gesetzt.

Geburtstagskarten

Drei eigentlich identische Karten, aber durch die unterschiedlichen Hintergründe wirken die Karten immer wieder anders. Den Flamingo habe ich auf einen pinken Gelli Print gestempelt und ausgeschnitten. Dazu habe ich ein Stempelkissen mit permanenter Farbe verwendet, weil das Papier durch die Acryfarben relativ glatt ist. Ich wollte sicher gehen, dass nichts verschmiert. Die Augen habe ich dann noch mit weißem Gelstift ausgemalt und die Schnabelspitze mit schwarzem Fineliner. Man könnte natürlich noch ein paar Schattierungen aufbringen, aber ich fand den Flamingo so wie er nun ist schon toll genug. 😉

Auch in Blautönen wirkt der Hintergrund richtig gut. Durch das Muster der Schablone habe ich sofort Fische assoziiert und dazu passt wunderbar das süße Papierschiffchen. Die goldene Acrylfarbe glänzt dezent, aber das reicht, um diesen Schimmer-auf-Wasser-Effekt zu erzielen.

Ich hoffe, du konntest ein paar Anregungen für dich entdecken und probierst vielleicht auch mal den Monoprint mit der Gelli Plate aus für deine zukünftigen Kartenprojekte.

Wie ich mit Acrylfarbe und Schablonen mit der Gelli Plate arbeite, zeige ich dir hier.

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